Logo einer UBS-Filiale  | Bildquelle: AFP

Brexit-Folgen UBS verlegt Arbeitsplätze nach Frankfurt

Stand: 09.03.2018 13:00 Uhr

Seit einer Weile sind Banken damit beschäftigt, Jobs aus Großbritannien aufs Festland zu verlegen. Aus einem internen Memo geht hervor, dass die Schweizer Großbank UBS Teile ihrer Verwaltung nach Frankfurt umsiedelt.

Die UBS will im Zuge des Brexits Teile ihrer Verwaltung von London nach Frankfurt verlagern. Die dort neu gegründete Europa SE solle zentrale Risikomanagement-Funktionen und Dienstleistungen übernehmen, geht aus einem Reuters vorliegenden internen Memo an die Londoner Angestellten der Schweizer Großbank hervor.

Allerdings ist Frankfurt nicht der einzige Finanzplatz in Europa, zu dem UBS Jobs verschieben will: Beschäftigte mit Kundenkontakt sollten künftig von dort arbeiten, wo ihre Kunden sind, heißt es in dem Memo.

"Kleiner Anteil könnte betroffen sein"

Viele Gesellschaften in Europa sind bereits an die Europa SE in Frankfurt angegliedert. Auch die britische UBS Limited solle mit dem Europageschäft verschmolzen werden. "Ein kleiner Anteil jener, die derzeit ihren Sitz in London haben, könnte betroffen sein", heißt es in dem Schreiben an die Beschäftigten.

Konkrete Zahlen nannte die UBS nicht. Ziel sei es, die Mitarbeiter so wenig wie möglich zu belasten.

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