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Neuer Investor für Fahrdienst Russischer Oligarch steigt bei Uber ein

Stand: 13.02.2016 16:04 Uhr

Der Fahrdienst Uber hat sich einen weiteren Investor sichern können: Der russische Milliardär Fridman ist über seinen Investmentfonds "LetterOne" mit 200 Millionen Dollar in das Unternehmen eingestiegen.

Michail Fridman gilt als einer der reichsten Männer Russlands. Laut dem US-Magazin "Forbes" wird das Vermögen des 51-Jährigen auf mehr als 13 Milliarden Dollar geschätzt. Nun ist Fridman mit seiner Investmentfirma "LetterOne" auch bei dem Fahrdienst Uber eingestiegen. "Wir glauben, dass die talentierte Führung von Uber die Vision und das nötige Talent besitzt, um aus der Firma eines der wichtigsten Unternehmen der Welt im Technologiebereich zu machen", begründete Fridman seine Entscheidung.

Michail Fridman
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Der russische Milliardär Michail Fridman

Einer Mitteilung von "LetterOne" zufolge steckte Fridmann 200 Millionen Dollar in Uber. Darüber, welche Anteile er dafür erhalten hat, wurden keine Angaben gemacht. Laut Medienberichten wurde der Wert von Uber in Finanzierungsrunden zuletzt auf bis zu 60 Milliarden Dollar geschätzt worden.

Hoffnung auf Expansion

Uber-Chef Travis Kalanick hofft durch den Einstieg Fridmans von neuen Kompetenzen profitieren zu können: "Das Wissen des Investmentfonds LetterOne über die Schwellenmärkte werde dabei helfen, Städte zugänglicher zu machen und mehr Möglichkeiten für Fahrgäste und Fahrer zu schaffen."

Fridman ist geschäftlich in mehreren Branchen, etwa Telekommunikation und Energie, vertreten. So gehören "LetterOne" unter anderem Anteile an den Mobilfunk-Betreibern VimpelCom und Turkcell.

Russischen Medien zufolge konnte Uber bereits 2015 einen anderen russischen Milliardär als Investor gewinnen: Alischer Usmanow. Der 62-Jährige hatte auch schon in Facebook investiert, als das soziale Netzwerk noch in seinen Anfängen steckte.

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