Tesla-Chef Elon Musk sprichtauf dem Fabrikgelände in Fremont, Kalifornien, bei der Übergabe des ersten Model 3. | Bildquelle: dpa

Erste Model 3 ausgeliefert Tesla zielt auf die Mittelklasse

Stand: 29.07.2017 14:53 Uhr

Großes Spektakel um ein Mittelklasse-Fahrzeug: Tesla hat die ersten seiner Model 3 ausgeliefert - die meisten Käufer sind Mitarbeiter. Zur Übergabe kam auch Konzernchef Musk, der erneut über das Elektroauto schwärmte.

Von Marcus Schuler, ARD-Studio Los Angeles

Es war eigentlich wie immer, wenn Tesla zu sich einlädt. Der Fahrzeughersteller hat sich viel von Apple abgeschaut, dessen Firmensitz nur wenige Kilometer entfernt im Silicon Valley liegt. Gemeinsam zählte man zurück und dann war nicht nur das neue Elektroauto auf der Bühne zu sehen, sondern auch ein wie immer merklich nervöser und ein wenig stotternder Tesla-Chef Elon Musk.

Gleich zu Beginn gab Musk zu, dass in den nächsten sechs bis neun Monaten die größte Herausforderung darin bestehe, eine große Zahl von Autos zu bauen. Und an die Arbeiter des Werks in Fremont gerichtet meinte er: "Willkommen in der Produktionshölle."

Tesla-Chef Elon Musk präsentiert auf dem Fabrikgelände in Fremont den ersten Wagen des Model 3. | Bildquelle: dpa
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Alle Smartphones in die Höhe: Tesla-Chef Musk und das Modell 3.

Eine halbe Million Model 3 pro Jahr

Im August will Tesla 100 Autos fertig stellen, im Dezember will man die Produktion dann auf 20.000 Fahrzeuge hochschrauben. Im kommenden Jahr sollen nach dem Willen des Tesla-Chefs eine halbe Million Exemplare des Modell 3 gebaut werden.

Sollte es allerdings bei den Zulieferern zu Engpässen kommen, habe das auf die gesamte Produktion Einfluss. Tesla bezieht zwei Drittel der etwa 10.000 Bauteile von Zulieferern aus den USA, ein Drittel kommt aus dem Rest der Welt.

"Die Schwierigkeit beim Modell 3 bestand darin, die Anzahl der Bauteile runterzuschrauben, das Design leicht zu halten und dennoch ein günstiges Auto zu bauen", sagte Musk.

E-Mobilität: Tesla zeigt wie es geht
tagesthemen 23:15 Uhr, 29.07.2017, Martin Polansky, RBB

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Zwölf Sensoren und viel Rechenpower

Auch das Model 3, das für umgerechnet rund 30.000 Euro in den USA auf den Markt kommt, solle später komplett autonom fahren können. Man habe es genauso wie die deutlich teureren Tesla-Fahrzeuge mit Technik vollgepackt. Musk schwärmte: "Es verfügt über acht Kameras und zwölf Sensoren, es hat ein Radarsystem und mehr als zehn Tera-Ops Rechenpower."

Darf es etwas mehr sein?

Die jetzt fertiggestellten Elektroautos haben eine Batterie eingebaut, mit der man nach Firmenangaben auf eine Reichweite von 350 Kilometern und einer Höchstgeschwindigkeit von 209 Kilometern pro Stunde kommt. Gegen einen Aufpreis von 9000 Dollar erhält man eine Batterie, mit der sich demnach bis zu 500 Kilometer Reichweite rausholen lassen.

Wer alle Extras wie ein aktiviertes Fahrassistenz-System oder eine höherwertige Innenausstattung einbauen lässt, treibt den Preis auf etwas mehr als umgerechnet 48.000 Euro hoch.

Tesla übergibt erste Model 3 Elektrofahrzeuge an Kunden
Marcus Schuler, ARD Los Angeles
29.07.2017 14:02 Uhr

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Über dieses Thema berichtete Deutschlandfunk Kultur am 29. Juli 2017 um 12:10 Uhr.

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