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[Bildunterschrift: Etwa 50 Journalisten und Gewerkschafter waren 2005 und 2006 über ihre Telefondaten ausspioniert worden. ]
Vor dem Bonner Landgericht beginnt heute der Prozess um die Bespitzelungsaffäre bei der Deutschen Telekom. Angeklagt sind drei frühere Konzern-Mitarbeiter und ein Geschäftsmann. 2005 und 2006 waren etwa 50 Journalisten und Gewerkschafter über ihre Telefondaten ausspioniert worden. Den Angeklagten wird Verstoß gegen das Bundesdatenschutzgesetz vorgeworfen.
Als Schlüsselfigur der Affäre, die auch "Telekomgate" genannt wird, gilt der frühere Leiter der internen Konzernsicherheit. Er war laut Anklage vom damaligen Telekom-Chef Kai-Uwe Ricke beauftragt worden, eine undichte Stelle im Aufsichtsrat zu ermitteln, über die Informationen zur Unternehmensplanung nach außen gelangten.
Die Ermittlungen gegen Ricke und den damaligen Telekom-Aufsichtsratsvorsitzenden Klaus Zumwinkel selbst waren eingestellt worden. Beide sind für Anfang Oktober als Zeugen geladen. Insgesamt sollen 34 Mobil- und Festnetztelefone ausspioniert und deren Daten ausgewertet worden sein.
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