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In Deutschland arbeiten immer weniger Menschen in klassischen Beschäftigungsverhältnissen. Das ist das Ergebnis einer Studie des Statistischen Bundesamtes, die in Frankfurt am Main vorgestellt wurde. Der Anteil von Zeitarbeitern, Teilzeit-Beschäftigten oder geringfügig Beschäftigten habe dagegen zugenommen.
Der Anteil der Erwerbstätigen in einem sogenannten Normalarbeitsverhältnis - eine voll sozialversicherungspflichtige Stelle mit einem unbefristeten Arbeitsvertrag und mehr als 20 Arbeitsstunden pro Woche - sank der Studie zufolge von 72,6 Prozent im Jahr 1998 auf 66 Prozent im vergangenen Jahr.
[Bildunterschrift: Die Hälfte der Teilzeitbeschäftigten arbeitet im Niedriglohnsektor ]
Im gleichen Zeitraum stieg demnach der Anteil der atypischen Beschäftigungsformen von 16,2 auf 22,2 Prozent. Darunter fallen alle Arbeitsverhältnisse, die nicht unbefristet sind und nicht mindestens 20 Stunden pro Woche umfassen. Insgesamt befanden sich im vergangenen Jahr damit 7,7 Millionen Menschen in atypischer Beschäftigung. Die größte Gruppe waren mit rund fünf Millionen Teilzeitbeschäftigte. Den kleinsten Anteil hatten die Zeitarbeiter mit 610.000 Beschäftigten.
Zudem waren die Einkommen in diesem Bereich deutlich geringer als in Normalarbeitsverhältnissen. Im Jahr 2006 verdienten Arbeitnehmer durchschnittlich 16,63 Euro brutto pro Stunde. Normalbeschäftigte bekamen brutto 18,04 Euro, atypisch Beschäftigte lediglich 11,98 Euro im Schnitt. Fast die Hälfte aller atypisch Beschäftigten erhielt einen Verdienst unterhalb der Niedriglohngrenze. Diese lag im Jahr 2006 bei 9,85 Euro brutto pro Stunde.
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