Zur Haupt-Navigation der ARD.
Zum Inhalt.
Die Ärzte von Steve Jobs haben erstmals offiziell bestätigt, dass sich der Apple-Chef einer Lebertransplantation unterzogen hat. Er befinde sich auf dem Wege der Besserung und habe eine "exzellente Prognose", erklärte das Methodist University Hospital in Memphis im US-Bundesstaat Tennessee.
[Bildunterschrift: Steve Jobs auf einer Konferenz im Oktober 2008 ]
Jobs habe das Spenderorgan erhalten, da er von allen Menschen auf der Warteliste die Operation am dringendsten benötigt hatte. Sein Status habe bei der Entscheidung gemäß den Regeln der Klinik keine Rolle gespielt.
Das Krankenhaus bestätigte damit - ausdrücklich mit der Genehmigung Jobs' - Medienberichte vom Wochenende zu der Transplantation. Dem "Wall Street Journal" zufolge fand die Operation bereits vor zwei Monaten statt. Das Krankenhaus nannte hierzu keine weiteren Details.
Der 54-jährige Jobs hatte sich im Januar krankheitsbedingt für ein halbes Jahr von der Konzernführung zurückgezogen. Seine gesundheitlichen Probleme hatten sich als komplexer erwiesen als ursprünglich gedacht, hieß es damals lediglich. Jobs war vor etwa vier Jahren an Bauchspeicheldrüsenkrebs erkrankt. Seitdem kursierten immer wieder Spekulationen über Jobs Gesundheitszustand. Zuletzt alarmierte sein starker Gewichtsverlust Ende vergangenen Jahres die Märkte. Ob die Lebertransplantation in Zusammenhang mit Jobs früherer Krebserkrankung steht, ist unklar.
Apple wird wie kaum ein anderer Konzern mit der Person seines Vorstandsvorsitzenden identifiziert. Deshalb befürchteten Investoren Rückschläge für Apple, wenn Jobs ausscheiden sollte. Der charismatische Jobs krempelte den einst reinen Computerhersteller zu einem breit aufgestellten Elektronikkonzern um. Er brachte den MP3-Player iPod und das Multimedia-Handy iPhone auf den Markt, die sich beide als Verkaufsschlager erwiesen.
Die Landesrundfunkanstalten der ARD: BR, HR, MDR, NDR, Radio Bremen, RBB, SR, SWR, WDR,
Weitere Einrichtungen und Kooperationen: ARD Digital, ARTE, PHOENIX, 3sat, KI.KA, DLF/ DKultur, DW