Tausende Stahlarbeiter demonstrieren in Brüssel gegen chinesische Billigkonkurrenz. | Bildquelle: AP

Protest gegen Dumping-Preise aus China EU-Stahlarbeiter demonstrieren gegen Billigkonkurrenz

Stand: 15.02.2016 14:56 Uhr

Die EU hat schon Strafzölle verhängt - jetzt gehen die Stahlarbeiter gegen die Billigkonkurrenz aus China auf die Straße: Mit ihrem Protest wollen sie auch verhindern, dass China von der EU als Marktwirtschaft anerkannt wird.

Ein Stahlarbeiter im Duisburger ThyssenKrupp-Werk. | Bildquelle: REUTERS
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In Europa eine bedrohte Zunft: Stahlkocher im Duisburger ThyssenKrupp-Werk.

In Brüssel haben mehrere tausend Stahlarbeiter aus Deutschland und anderen europäischen Ländern gegen Billigkonkurrenz aus China demonstriert. Mit weißen und gelben Schutzhelmen zogen die Demonstranten zum Gebäude der EU-Kommission, von der sie mehr Unterstützung verlangten. "SOS", " und "Stoppt China Dumping", stand auf Transparenten. Die vielfach unter Verlusten leidenden europäischen Produzenten werfen chinesischen Herstellern vor, ihre Stahlsorten unter Herstellungskosten auf den EU-Markt zu bringen.

Weitere Strafzölle werden geprüft

Die EU-Kommission verhängte schon in mehreren Fällen Strafzölle wegen Dumpings. Eine Reihe von Untersuchungen laufen bei der Behörde noch. Die Kundgebung richtete sich auch gegen das Vorhaben, China den Status einer Marktwirtschaft zuzusprechen, was Einfuhren nach Europa erleichtern würde.

Stahlarbeiter demonstrieren in Brüssel gegen chinesische Konkurrenz
Tagesschau 20:00 Uhr, 15.02.2016

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