Schutzhelme mit dem Logo der Siemens AG | Bildquelle: dpa

Absichtserklärung mit der Staatsbahn Siemens vor Großaufträgen im Iran

Stand: 08.01.2016 16:52 Uhr

Vor dem Fall der Handelssanktionen gegen den Iran stehen die großen Konzerne in den Startlöchern, um den lange brachliegenden Markt zu erobern. Siemens vereinbarte mit Teheran bereits jetzt Großaufträge im Bahnwesen.

Siemens hat offenbar gute Chancen auf lukrative Geschäfte mit der iranischen Staatsbahn. Der Konzern hat eine Absichtserklärung für mehrere Großaufträge unterzeichnet. "Wenn die Sanktionen aufgehoben sind, wollen Siemens und der Iran Gespräche über die Verbesserung der Infrastruktur im Eisenbahnbereich aufnehmen", teilte ein Siemens-Sprecher mit. Zu den Details des Vertrags wollte er sich nicht äußern.

Hochgeschwindigkeitsstrecke nach Isfahan im Gespräch

Ein Monteur arbeitet in einer Siemens-Fabrikationshalle an einem ICE-Zug vom Typ "Velaro D". (Archiv) | Bildquelle: dpa
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Ein Monteur arbeitet in einer Siemens-Fabrikationshalle an einem ICE-Zug vom Typ "Velaro D". (Archiv)

Örtliche Medien berichteten, es gehe um die Elektrifizierung der 500 Kilometer langen Strecke von der Hauptstadt Teheran nach Maschar, den Bau einer Hochgeschwindigkeitstrecke nach Isfahan sowie der Lieferung von 500 Passagierzügen.

Mit der Absichtserklärung ist Siemens eines der ersten deutschen Großunternehmen, das nach dem absehbaren Ende der Sanktionen gegen den Golfstaat umfangreiche Geschäfte angebahnt hat. Die Region wird zurzeit allerdings von Spannungen zwischen dem Iran und Saudi-Arabien belastet.

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