Siemens-Chef Joe Kaeser | Bildquelle: AP

Siemens-Umbau 1700 Jobs fallen weg - 9000 neue entstehen

Stand: 11.05.2017 14:42 Uhr

Siemens-Chef Kaeser treibt den Wandel zum digitalen Unternehmen mit weiteren Stellenstreichungen voran. 1700 Jobs sollen gestrichen werden. Auf der anderen Seite plant der Industriekonzern, das Personal deutlich aufzustocken.

Der Industriekonzern Siemens baut weiter kräftig um. Unter anderem wegen der Digitalisierung der eigenen Unternehmensprozesse würden "über einen Zeitraum von mehreren Jahren" 1700 Stellen in Deutschland abgebaut und weitere rund 1000 Arbeitsplätze an Dienstleister ausgelagert, teilte Siemens mit.

Der Großteil der Jobs fällt demnach in der Unternehmens-IT weg. Hier sollen in den nächsten drei Jahren rund 1350 Stellen gestrichen werden. Das Unternehmen wolle den Umbau sozialverträglich gestalten und möglichst ohne betriebsbedingte Kündigungen auskommen.

Siemens krempelt sich um

Konzernchef Kaeser treibt den Wandel des Unternehmens in Richtung Digitalisierung und Industrie 4.0 seit Mitte 2014 entschieden voran und hatte immer wieder angekündigt, auch auf Probleme in einzelnen Geschäftseinheiten frühzeitig zu reagieren. Einige Sparten wurden verkauft, aufgegeben oder an die Börse gebracht.

Bei der Digitalisierung geht es laut Siemens etwa um die Cybersicherheit oder den Aufbau von Plattformen zur Datenanalyse. Siemens hat gerade für mehr als vier Milliarden Euro den US-Softwarehersteller Mentor Graphics gekauft. Das Unternehmen stellt Automatisierungssoftware her, unter anderem für die Anwendung in der Automobilelektronik.

Siemens will in kommenden Jahren weitere 1.700 Stellen streichen
tagesschau 14:00 Uhr, 11.05.2017, Frank Strerath, BR

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Pro Jahr 3000 neue Mitarbeiter

Gleichzeitig will der Konzern aber auch 9000 neue Mitarbeiter in Deutschland einstellen. Derzeit stellt Siemens nach eigenen Angaben jährlich rund 3000 neue Leute in Deutschland ein, weltweit sind es 25.000. Das soll auch in den kommenden Jahren so bleiben.

Siemens beschäftigt weltweit rund 350.000 Mitarbeiter - davon etwa 113.000 in Deutschland.

Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 11. Mai 2017 um 16:00 Uhr.

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