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Milliarden-Projekt in der Karasee

Rosneft und Exxon schließen Arktis-Abkommen

Der weltgrößte Energiekonzern Exxon und der russische Ölriese Rosneft haben ein milliardenschweres Abkommen zur Erschließung von Öl- und Erdgasvorkommen in der Arktis geschlossen. Damit erhält das US-Unternehmen Zugang zu einigen der letzten unerschlossenen Regionen der Welt und sticht den britischen Rivalen BP aus, der eine solche Kooperation mit Rosneft angestrebt hatte.

Putin und Tillerson
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Exxon-Chef Rex Tillerson mit Russlands Ministerpräsident Wladimir Putin bei der Vetragsunterzeichnung in Sotschi

"Es tun sich neue Horizonte auf", sagte Russlands Ministerpräsident Wladimir Putin bei der Vetragsunterzeichnung in Sotschi, an der auch Exxon-Chef Rex Tillerson teilnahm. Da Rosneft nicht über die Technologie für Tiefseebohrungen verfügt, um an die in der Arktis lagernden Öl- und Gasvorräte zu gelangen, hielt der Konzern Ausschau nach Partnern für deren Erschließung. Ein Abkommen mit der britischen BP war im Mai gescheitert. Im Gegenzug soll Rosneft bei dem Milliardendeal Zugang zu Ölfeldern im Golf von Mexiko und Texas erhalten.

Schwarzes Gold in der Tiefe der Karasee

Das Abkommen hat ein Volumen von 3,2 Milliarden Dollar und sieht die Erschließung von Vorkommen in der Karasee - einem Teil der Arktis - sowie im Schwarzen Meer vor. Im Gegensatz zu der gescheiterten Allianz mit BP sieht die Vereinbarung aber keinen Aktien-Tausch vor. Der Kreml hält 75 Prozent an Rosneft.

Stand: 30.08.2011 21:53 Uhr

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