Rentner | Bildquelle: dpa

Altersbezüge Spürbares Rentenplus im Osten

Stand: 22.03.2017 14:12 Uhr

Die über 20 Millionen Rentner in Deutschland können sich auf eine deutliche Steigerung ihrer Bezüge zur Mitte des Jahres einstellen. Die gesetzlichen Altersbezüge steigen zum 1. Juli im Westen um 1,9 Prozent und im Osten sogar um 3,6 Prozent.

Die Rentner in Deutschland können auch in diesem Jahr mit einem spürbaren Anstieg ihrer Altersbezüge rechnen. Die Beträge sollen Mitte des Jahres um 1,9 Prozent im Westen und 3,6 Prozent im Osten steigen. Das teilte das Bundessozialministerium in Berlin mit. Damit gleichen sich die Renten in Ost und West weiter an: Aktuelle beträgt der Rentenwert in den neuen Bundesländern 95,7 Prozent des Rentenwerts in den alten Ländern. Bisher lag er bei 94,1 Prozent.

Tom Schneider, ARD Berlin, mit Hintergründen zur Erhöhung
tagesschau 15:00 Uhr , 22.03.2017

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Weitere Steigerungen in ähnlicher Höhe

Nach Angaben der Deutschen Rentenversicherung dürften die Renten auch in den kommenden Jahren etwa in der Größenordnung des diesjährigen Zuwachses zulegen. Die Anhebung orientiert sich an der Lohnentwicklung.

2016 hatte es ein außergewöhnlich hohen Zuwachs gegeben: Die Renten wurden um 4,25 Prozent im Westen und 5,95 Prozent im Osten angehoben - so stark wie seit 23 Jahren nicht mehr. Allerdings waren die damaligen Erhöhungen auf Einmaleffekte in der Rentenentwicklung durch eine Umstellung der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung zurückzuführen.

Vollständige Angleichung bis 2025

Die Renten in Ost- und Westdeutschland sollen bis zum 1. Januar 2025 vollständig angeglichen werden. Das sieht ein Gesetzentwurf von Arbeitsministerin Andrea Nahles vor, den das Kabinett Mitte Februar verabschiedet hatte. Nach diesem Gesetzentwurf soll die Anhebung 2018 beginnen und in sieben Schritten vollzogen werden. Zuletzt fiel die Anhebung im Osten immer etwas höher aus als im Westen. Im Gegenzug soll die höhere Bewertung der Löhne für die Rentenberechnung im Osten ebenfalls in sieben Schritten gesenkt werden. 

Die jährlichen Kosten sollen bei bis zu maximal 3,9 Milliarden Euro im Jahr 2025 liegen. Sie werden nach einem Kompromiss von Nahles mit Finanzminister Wolfgang Schäuble aus Beitrags- und Steuermitteln finanziert. Dazu wird der Bundeszuschuss für die Rente erhöht - schrittweise auf bis zu zwei Milliarden Euro ab 2025.

Über dieses Thema berichtete tagesschau24 am 22. März 2017 um 15:00 Uhr.

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