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EU-Währungskommissar Olli Rehn soll zum Wachhund der Eurozone werden. Der Finne werde einen stärkeren Status bekommen und für die Koordinierung des Euro zuständig sein, kündigte EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso in Straßburg an. Offiziell wird Rehn Vizepräsident der EU-Kommission mit dem Zuständigkeitsbereich Wirtschaft, Finanzen und Euro.
[Bildunterschrift: EU-Kommissionspräsident Barroso (links) und Währungskommissar Rehn in Brüssel. ]
Mit dem neuen Job solle Rehn dafür sorgen, die Wirtschaftsregierung innerhalb der Eurozone zu koordinieren, zu überwachen und durchzusetzen, sagte der Kommissionspräsident. Es sei auch aus "symbolischer Sicht wichtig, dass wir einen Kommissar haben, der sich um den Euro kümmert", betonte er.
Der für Betrugsbekämpfung zuständige EU-Kommissar Algirdas Semeta wird nach Angaben des Kommissionspräsidenten in Zukunft die Arbeit der europäischen Statistikbehörde Eurostat kontrollieren. Damit soll betrügerischen oder geschönten Angaben über öffentliche Finanzen - wie im Fall Griechenland - ein Riegel vorgeschoben werden. Dies werde die "Glaubwürdigkeit über die Unabhängigkeit beim Sammeln statistischer Daten verstärken", kündigte Barroso an.
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