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Die Deutsche Post und die Gewerkschaft ver.di haben ihre Streitigkeiten beigelegt und damit einen Streik im Weihnachtsgeschäft abgewendet. Beide Seiten einigten sich darauf, dass es in den kommenden zwei Jahren weiter keine Fremdvergabe in der Briefzustellung geben wird. In der Paketzustellung werde die Fremdvergabe hingegen ausgeweitet.
[Bildunterschrift: Die Tarifbeschäftigten bei der Deutschen Post sollten auf eine fest vereinbarte Lohnerhöhung verzichten. ]
Darüber hinaus einigten sich die Tarifparteien auch über die Bezahlung für die rund 130.000 Tarifbeschäftigten. Danach soll die bereits vereinbarte Lohnerhöhung um drei Prozent zum 1. Dezember umgesetzt werden. Bis Ende 2011 wird es zudem eine Einmalzahlung in Höhe von 320 Euro geben - allerdings auch keine weiteren Lohnerhöhungen. Der Schutz vor betriebsbedingten Kündigungen wurde ebenfalls bis Ende 2011 verlängert. Zudem bleibe die Wochenarbeitszeit bei 38,5 Stunden.
"Wir sind ausgesprochen zufrieden mit diesem Ergebnis", sagte ver.di-Vize Andrea Kocsis. Gleichzeitig räumte sie ein, dass man sich bereits in Vorbereitungen zu einem Arbeitskampf befunden habe. Der Vorsitzende der Deutschen Post, Frank Appel, sprach von einem "Etappensieg für die Stabilisierung des Briefergebnisses".
Bei der Tarifeinigung Ende April 2008 war mit den Arbeitnehmern eine Erhöhung der Löhne und Gehälter in zwei Schritten um vier und drei Prozent vereinbart worden. Die Post hatte den zum 1. Dezember geplanten zweiten Schritt aber wieder infrage gestellt.
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