Seitenueberschrift

Preiserhöhung um 4,9 Prozent

Post verteuert eilige Sendungen

Post-Mitarbeiter mit Paket vor einem DHL-Lieferwagen
galerie

Für den Versand eiliger Pakete verlangt DHL Express 2013 im Schnitt 4,9 Prozent mehr.

Nach dem klassischen Briefporto erhöht die Deutsche Post auch die Preise für den Expressversand von Paketen. In Deutschland werde die Anhebung bei durchschnittlich 4,9 Prozent liegen, teilte der Konzern mit. Die Preiserhöhung gilt ab dem 1. Januar 2013 und trifft vor allem Geschäftskunden.

Die zuständige Konzerntochter DHL Express begründete den Schritt unter anderem mit der Inflationsrate und höheren Sicherheitsanforderungen im Luftverkehr. Die Post befindet sich mit ihrer Preispolitik in guter Gesellschaft mit wichtigen internationalen Konkurrenten. Auch der US-Riese FedEx hatte erst vor einer Woche angekündigt, von den Kunden weltweit ebenfalls mehr Geld zu verlangen - hier sollen die Preise im Mittel um 5,9 Prozent zulegen.

Expressgeschäft wird immer wichtiger

Für die Post gewinnt das Express- und Logistikgeschäft abseits der traditionellen Briefbeförderung stetig an Bedeutung. In diesen Bereichen wächst der Konzern weltweit. Im Express-Geschäft fuhr er im ersten Halbjahr 2012 bei einem Umsatz von rund 6,3 Milliarden Euro einen operativen Gewinn von 598 Millionen Euro ein - fast die Hälfte des Gesamtkonzerns.

Im Briefgeschäft hatte die Deutsche Post bereits vor wenigen Tagen Preiserhöhungen angekündigt. Der Standardbrief soll im kommenden Jahr 58 statt 55 Cent kosten. Beim Maxibrief steigt das Porto von 2,20 Euro auf 2,40 Euro. Die Bundesnetzagentur, die als Regulierungsbehörde für den Briefmarkt zuständig ist, muss der Anhebung des Briefportos allerdings noch zustimmen.

Stand: 25.09.2012 11:54 Uhr

Darstellung: