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Auch Finnland gibt grünes Licht

Letzte Genehmigung für Ostsee-Pipeline erteilt

Der Weg zum Bau der 1200 Kilometer langen Gaspipeline Nord Stream durch die Ostsee ist frei: Wie das russisch-deutsch-niederländische Konsortium aus seiner Zentrale im schweizerischen Zug mitteilte, haben finnische Umweltbehörden die letzten noch ausstehenden Genehmigungen übermittelt.

Karte Deutschland Polen Russland
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Karte Deutschland Polen Russland

Im April soll mit der Verlegung der Röhren vom russischen Wyborg bis Lubmin bei Greifswald in Mecklenburg-Vorpommern begonnen werden. Grünes Licht dafür liegt auch aus Deutschland, Dänemark, Schweden und Russland vor. Nach der Ende 2011 geplanten Fertigstellung will Nord Stream mit dem russischen Gazprom-Konzern als Haupteigner jährlich mehr als 20 Milliarden Kubikmeter Erdgas nach Mitteleuropa pumpen. Nach einer zweiten Ausbaustufe können bis zu 55 Milliarden Kubikmeter Erdgas durch die Pipeline strömen. Die Baukosten sollen etwa 7,5 Milliarden Euro betragen.    

Umweltschützer hegen Bedenken

Das Projekt ist in mehreren Ostseeländern wegen befürchteter Belastungen für die Umwelt und der deutlich zunehmenden energiepolitischen Einflussmöglichkeiten für Russland stark umstritten. In Deutschland haben die Umweltverbände WWF und BUND Klage gegen die Genehmigung für das Projekt durch die zuständigen Umweltbehörden eingereicht.

Stand: 12.02.2010 13:01 Uhr

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