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Opel-Standort Rüsselsheim

In Rüsselsheim und Kaiserslautern

Opel plant Kurzarbeit

Der kriselnde Autohersteller Opel verhandelt derzeit mit Betriebsrat und der Gewerkschaft IG Metall über Kurzarbeit. "Ein Ergebnis der Verhandlungen ist kurzfristig zu erwarten", sagte ein Opel-Sprecher. Gegenstand der Gespräche sei Kurzarbeit in Kaiserslautern sowie am Stammwerk in Rüsselsheim. Für den Standort werde aber auch über kürzere Arbeitszeiten verhandelt. Hintergrund der Gespräche sei die sich verschlechterne Lage auf dem europäischen Automarkt.

Schwache Bestellungen aus Südeuropa

Montage des Opel Insignia in Rüsselsheim
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In Rüsselsheim wird der Opel Insignia gefertigt.

Zuvor hatte das Unternehmen die Belegschaft am Stammsitz Rüsselsheim über die Notwendigkeit der Arbeitszeitverkürzung informiert, die vor allem auf schwache Bestellungen aus Südeuropa zurückgeht. Opel beschäftigt am Standort Rüsselsheim rund 13.000 Mitarbeiter. Sie bauen die Modelle Insignia und Astra, wobei insbesondere das Kompaktmodell Astra sehr auf Kunden in Südeuropa zugeschnitten ist. Das Komponentenwerk in Kaiserslautern mit 2500 Beschäftigten hängt recht unmittelbar an der Auslastung von Rüsselsheim. Eine Umstellung auf Kurzarbeit könnte zum nächsten Monatswechsel wahrscheinlich werden. Im vergangenen Jahr waren in Rüsselsheim noch Sonderschichten gefahren worden.

Opel und die Schwestermarke Vauxhall schrieben zuletzt tiefrote Zahlen. Der Mutterkonzern General Motors musste für sie im ersten Halbjahr einen Verlust 620 Millionen Dollar (502 Millionen Euro) verbuchen.

Opel plant Kurzarbeit wegen schwacher Verkaufszahlen
tagesschau 20:00 Uhr, 16.08.2012, Andreas Clarysse, HR

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Stand: 16.08.2012 11:22 Uhr

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