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Auch das Opel-Werk in Eisenach bleibt erhalten. Das sagte GM-Europachef Nick Reilly in Rüsselsheim nach einem Gespräch mit der thüringischen Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht. Eisenach werde ein wichtiger Standort bleiben.
Die Fertigung am kleinsten deutschen Opel-Standort mit rund 1700 Beschäftigten sei "hocheffizient", sagte Reilly. Zwar schreibe Eisenach derzeit rote Zahlen. Dies liege aber an der momentanen Situation auf dem weltweiten Automarkt. In Eisenach sei deswegen die Produktion zurückgefahren worden. Ab 2012 jedoch werde die Fertigung in Thüringen nach derzeitiger Planung wieder voll laufen, sagte Reilly.
Zuvor hatte Reilly bereits Zusagen für die Standorte Rüsselsheim, Bochum und Kaiserslautern abgegeben. Allerdings werden sich die rund 25.000 Beschäftigten von Opel in Deutschland auf einen deutlichen Stellenabbau einstellen müssen. Europaweit sollen insgesamt bis zu 9500 Jobs entfallen.
GM will die europäischen Arbeitnehmervertreter heute über das Opel-Sanierungskonzept informieren. Nach den bisher bekannten Plänen sollen die Fixkosten bei der Europa-Tochter um 30 Prozent und die Kapazität um bis zu 25 Prozent reduziert werden.
[Bildunterschrift: Opel in Rüsselsheim wird künftig auch die Europa-Zentrale von GM beherbergen. ]
In Rüsselsheim war Reilly auch mit dem hessischen Regierungschef Roland Koch zusammengekommen. Bei der Gelegenheit versicherte er, wie bedeutend der Stammsitz Rüsselsheim für GM sei. "Rüsselsheim ist nicht nur ein sehr guter Produktionsstandort, sondern auch das Entwicklungszentrum". Die Verlagerung der Europa-Zentrale von Zürich nach Rüsselsheim sei ein Zeichen, welche Bedeutung GM Rüsselsheim beimesse.
Reilly kündigte auch eine Vereinfachung der Managementstrukturen in der künftigen Opel-Europazentrale in Rüsselsheim an. Statt derzeit zwei Managementebenen soll es demnach nur noch eine geben,
Seit gestern liegt Opel wieder ganz in der Hand des US-Mutterkonzerns GM, nachdem dieser die letzte Rate eines deutschen Überbrückungskredits zurückgezahlt hatte.
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GM rechnet bei seinem auf 3,3 Milliarden Euro bezifferten Sanierungsplan auch mit Staatshilfen. EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso kündigte an, mögliche Beihilfen für den Autobauer auch künftig "strikt" auf deren Vereinbarkeit mit EU-Vorschriften prüfen zu lassen. Ein Wettbewerb in Sachen Subventionen liege nicht im Interesse der EU, sagte Barroso am Dienstag vor dem Europaparlament in Straßburg.
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