Logo Opel und Peugeot | Bildquelle: REUTERS

Peugeot-Chef will Merkel treffen Wir müssen reden

Stand: 15.02.2017 08:37 Uhr

Der mögliche Verkauf von Opel an Peugeot sorgt für Unruhe beim Autobauer, Wirtschaftsministerin Zypries kritisierte die Informationspolitik beider Unternehmen. Nun suchen die Franzosen laut einem Zeitungsbericht das Gespräch mit Kanzlerin Merkel.

Angesichts des sich anbahnenden Verkaufs von Opel an Peugeot suchen die Franzosen einem Zeitungsbericht zufolge ein schnelles Gespräch mit Bundeskanzlerin Angela Merkel. Konzernchef Carlos Tavares setze auf einen zügigen Austausch, berichtete die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf Firmenkreise.

Es gehe darum darzulegen, dass der französische Zwei-Marken-Konzern PSA Peugeot Citroen eine Allianz mit Opel plane. Auch mit deutschen Arbeitnehmervertretern wolle Tavares schnell das Gespräch suchen. Diese hatten schockiert auf den sich abzeichnenden Zusammenschluss reagiert.

Kritik von Zypries

Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries hatte gestern bereits General Motors und Peugeot Citroen kritisiert. Es sei "inakzeptabel", dass die beiden Unternehmen vorab Betriebsrat, IG Metall sowie Landes- und Bundesregierung nicht von ihren Plänen informiert hätten, sagte die SPD-Politikerin. General Motors trage die Verantwortung für alle deutschen Standorte. Opel hat rund 38.000 Mitarbeiter in Europa, davon mehr als die Hälfte an den drei deutschen Standorten Rüsselsheim, Eisenach und Kaiserslautern.

Verkauf von Opel an Peugeot?
tagesthemen 22:15 Uhr, 14.02.2017, Jan-Peter Bartels, HR

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Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 14. Februar 2017 um 20:00 Uhr.

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