Zur Haupt-Navigation der ARD.
Zum Inhalt.
Nach den Problemen bei den Konkurrenten Toyota und Honda hat auch der japanische Autobauer Nissan eine weltweite Rückrufaktion angekündigt. Wegen Bremsproblemen und defekten Treibstoffanzeigen würden weltweit rund 540.000 Fahrzeuge zurückgerufen, teilte das Unternehmen mit. Es gehe dabei überwiegend um Autos, die in den USA verkauft wurden. Deutschland und andere westeuropäische Staaten sind nach Angaben von Nissan Deutschland nicht betroffen.
[Bildunterschrift: Massenhaft Nissan-Fahrzeuge müssen in die Werkstätten zurück. ]
Von dem Bremsendefekt seien knapp 205.000 Autos der Modelle Titan, Armada, Quest und Infiniti QX56 betroffen. Der Defekt der Füllstandanzeigen betreffe gut 472.000 Autos der Modelle Titan, Armada, Infiniti QX56 sowie Frontier, Pathfinder und Xterra; teilweise wiesen die Fahrzeuge beide Probleme auf. Nissan liegen nach eigenen Angaben keine Berichte über Verletzungen oder gar Todesopfer vor. Bislang habe es drei Berichte über Probleme mit dem Bremspedal gegeben. Dabei sei ein Einzelteil gebrochen.
Konkurrent Toyota hatte wegen Problemen mit dem Gaspedal und den Bremsen weltweit rund 8,7 Millionen Fahrzeugen zurückrufen müssen, viele davon in den USA. Mit schwerwiegenden Folgen für den Verkauf: Im Februar brachen die Verkaufszahlen in den USA um 8,7 Prozent ein.
Die Landesrundfunkanstalten der ARD: BR, HR, MDR, NDR, Radio Bremen, RBB, SR, SWR, WDR,
Weitere Einrichtungen und Kooperationen: ARD Digital, ARTE, PHOENIX, 3sat, KI.KA, DLF/ DKultur, DW