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Kleine und mittlere Unternehmen haben die Wirtschaftskrise einer Studie mehrerer Institute zufolge besser überstanden als Großkonzerne. Das hängt vor allem mit der unterschiedlich großen Abhängigkeit vom globalen Markt zusammen. Die Großunternehmen seien in noch höherem Maße auf den Weltmarkt ausgerichtet und von der Rezession besonders erfasst worden, erklärte die KfW-Bankengruppe. Dagegen sei der Mittelstand stärker auf das Inland ausgerichtet und so weniger von der globalen Krise betroffen.
Dies ist ein Ergebnis des so genannten Mittelstandsmonitors, einer Erhebung, die die KfW jährlich gemeinsam mit Creditreform, dem IfM Bonn, dem RWI Essen und dem ZEW Mannheim erstellt.
Der aktuelle Mittelstandsmonitor zeigt auch einen deutlichen Anstieg der Existenzgründungen im Jahr 2009 gegenüber dem Vorjahr. Der Grund hierfür sei vor allem die Verschlechterung der Arbeitsmarktlage infolge der Krise: Gründungen als Ausweg aus der Arbeitslosigkeit machen einen erheblichen Teil aus.
Dabei starten Gründer aus der Arbeitslosigkeit im Durchschnitt kleinere Projekte. Diese so genannten Notgründungen werden häufiger bereits nach kurzer Zeit wieder beendet. Im Jahr 2009 löste die Wirtschaftskrise einen sprunghaften Anstieg der Unternehmensinsolvenzen um schätzungsweise 16 Prozent auf insgesamt 34.300 Fälle aus. Für 2010 wird ein weiterer Anstieg der Unternehmensinsolvenzen befürchtet.
Eine weitere Erkenntnis: Trotz der Wirtschaftskrise hatten viele Unternehmen Probleme, qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen. So habe im Jahr 2009 ein Drittel der personalsuchenden Unternehmen Schwierigkeiten bei der Besetzung von Stellen vor allem für Fach- und Führungskräfte gehabt. Die Gründe hierfür seien nicht nur der Mangel an geeigneten Bewerbern, sondern auch die nicht ausreichenden Anreize der Unternehmen gewesen, erklärte die KfW.
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