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Zahlen mit virtueller Währung Microsoft sagt Ja zu Bitcoin

Stand: 12.12.2014 09:58 Uhr

Microsoft-Kunden in den USA können im Windows Store und auf der Spielekonsole Xbox künftig auch in Bitcoin bezahlen. Virtuelle Währungen seien zwar noch kein genereller Trend, doch der Gebrauch nehme zu, erklärte Microsoft-Manager Eric Lockard. Nicht mehr nur "Enthusiasten" nutzten das virtuelle Geld. Microsoft wolle sich mit der Akzeptanz von Bitcoin an die Spitze dieses Trends setzen.

Bei Microsoft können die Kunden mit Bitcoin nur digitale Güter kaufen: Spiele, Musik, Videos oder Apps für die Xbox. Die Bitcoin-Summe wird vor dem Kauf in Dollar umgerechnet. Pro Tag kann ein Käufer nicht mehr als einen Wert von 1000 Dollar in Bitcoin ausgeben.

Umstrittene Antwort auf die Finanzkrise

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Bitcoin war im Jahr 2009 als Antwort auf die Finanzkrise erfunden worden. Geschaffen hat sie ein unbekannter Programmierer, der eine von Staaten, Zentralbanken und anderen Finanzinstituten unabhängige Währung wollte. Das virtuelle Geld wird durch komplexe Verfahren berechnet, der Wechselkurs zu echten Währungen schwankt stark.

Virtuelle Währungen werden weltweit immer beliebter und werden quasi nicht behördlich reguliert. Mehrere Länder warnten vor den Risiken, weil Nutzer bei Problemen oder Betrug nicht vor Verlusten geschützt sind.

Die Pleite eines der ältesten und wichtigsten Bitcoin-Handelsplätze, MtGox, hatte zu Jahresanfang das Vertrauen in die Währung erschüttert. Dem Unternehmen kamen nach eigenen Angaben bei einem Hackerangriff "Münzen" im Gesamtwert von mehreren hundert Millionen Euro abhanden.

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