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Der Stellenabbau bei Mercedes-Benz in Deutschland ist größer ausgefallen als ursprünglich geplant. Statt 8500 hätten 9300 Mitarbeiter das Unternehmen verlassen, sagte Personalvorstand Günther Fleig in Stuttgart. Zugleich kostete der massive Personalabbau den Konzern weniger als angenommen: Laut Fleig zahlte DaimlerChrysler 840 Millionen Euro an Abfindungen, angesetzt waren 950 Millionen Euro.
Der Altersdurchschnitt der ausgeschiedenen Mitarbeiter lag den Angaben zufolge bei 43 Jahren. Durch das Abfindungsprogramm zahlte der Konzern im Jahr 2006 zwischen 250 bis 300 Millionen Euro zusätzlich an Lohnsteuer. Der Steuerzahler sei nicht belastet worden, und auch die Sozialkassen seien durch den Personalabbau nicht geplündert worden, sagte Fleig. Nur wenige der ausgeschiedenen Mitarbeiter meldeten sich laut Fleig arbeitslos. Über 1000 Beschäftigte seien in neue Arbeitsverhältnisse vermittelt worden. Der Stellenabbau sei von den "Arbeitsmärkten absorbiert" worden.
DaimlerChrysler erreiche heute auf Grund der Produktivitätssteigerungen mit einer geringeren Anzahl der Beschäftigten die gleiche Leistungsfähigkeit, so Fleig weiter. Für das kommende Jahr rechnet der Personalchef eventuell mit einer weiteren Abnahme der Beschäftigtenzahl in Deutschland. In produktionsnahen Bereichen würden weitere Produktivitätsfortschritte erzielt. Fleig kritisierte zugleich die Arbeitskosten in Deutschland als zu hoch.
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