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[Bildunterschrift: Ein Airbus A350-800 in einer Computersimulation ]
Die arabische Fluggesellschaft Qatar Airways hat 80 Maschinen des neuen Langstreckenflugzeuges A350 zu einem Listenpreis von rund 12 Milliarden Euro bestellt. Sie sollen nach mehreren Entwurfsänderungen auf Druck der Kunden nun im Jahr 2013 auf den Markt kommen.
Die Vereinbarung über den bisher größten Vertrag für den A350 wurde im Elysée-Palast in Paris von dem Präsidenten der Fluggesellschaft, Akbar Al Baker, und Airbus-Chef Louis Gallois unterzeichnet.
Qatar Airways hatte den Milliardenauftrag im März in Aussicht gestellt. Die erste Bestellung für den A350 hatte im Januar die Leasinggesellschaft Pegasus Aviation Finance abgegeben. Sie orderte zwei Maschinen. Anfang März bestellte dann Finnair als erster Altkunde elf neue Maschinen.
Dennoch kann Airbus nicht verleugnen, dass die Bestellungen für den A350 bisher nur schleppend verlaufen. Konkurrent Boeing ist mit seinem Dreamliner 787 weitaus erfolgreicher. Dafür sind bislang 550 Bestellungen eingegangen, zudem kommt die Maschine fünf Jahre früher auf den Markt als der A350.
Das Segment der mittelgroßen Langstreckenflugzeuge ist hart umkämpft. Beim A350 sollen Rumpf und Tragflächen erstmals zu einem großen Teil aus leichtem Kohlefaserverbundmaterial gefertigt werden. Dadurch soll die Maschine im Betrieb billiger und umweltfreundlicher werden. Den A350 gibt es in drei verschiedenen Passagiervarianten: A350-800, A350-900 und A350-1000. Je nach Modell bieten sie 270 bis 350 Passagieren Platz und haben eine Reichweite von rund 15.000 Kilometer. Der Listenpreis für alle 80 Maschinen läge rund bei 12 Milliarden Euro. In der Regel werden aber Preisnachlässe gewährt, die umso höher ausfallen, je größer die Bestellung ist.
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