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Maschinen der Lufthansa

Tarifverhandlungen mit Flugbegleitern gescheitert

Der Lufthansa droht der Streik

Der Lufthansa droht ein Streik zum Ferienende. Die Tarifverhandlungen der Fluggesellschaft mit der Flugbegleitergewerkschaft UFO seien gescheitert, sagte ein Unternehmenssprecher.

Bis tief in die Nacht sollen die Verhandlungspartner um eine Lösung für die rund 19.000 Beschäftigten gerungen haben. Vor allem bei den strittigen Themen Leiharbeit und Ausgliederung von Beschäftigten konnten sie sich laut Verhandlungsteilnehmern nicht einigen, meldete die Nachrichtenagentur dapd.

Entscheidung über Streik am Vormittag

Der Vorstand der Kabinengewerkschaft UFO will seine Entscheidung über einen Arbeitskampf am Vormittag in Frankfurt verkünden. Ein Streik würde den Flugverkehr massiv behindern. Die Mitglieder haben bereits vor Wochen in einer Urabstimmung eindeutig für einen möglichen Arbeitskampf votiert. Eine erneute Abstimmung ist daher nicht notwendig. Die Mitglieder müssten nur zu einem positiven Verhandlungsergebnis erneut befragt werden.

In der letzten Woche hatte die Gewerkschaft die neue Verhandlungsrunde mit der Lufthansa als einen "klar terminierten, letzten Versuch" einer Einigung für die etwa 19.000 Flugbegleiter des Unternehmens bezeichnet. Das von Lufthansa vorgelegte Angebot zu Vergütungs- und Eingruppierungsfragen hatte UFO als "nicht verhandelbar" zurückgewiesen, weil es sich "erwartungsgemäß um ein reines Spar- und Forderungspaket" handle.

UFO wehrt sich gegen Leiharbeiter

Die Verhandlungen ziehen sich bereits seit mehr als einem Jahr hin. Die Flugbegleiter fordern einerseits Lohnerhöhungen um fünf Prozent. Andererseits stemmen sie sich aber auch gegen den Sparkurs des Konzerns und dessen Folgen. Lufthansa will den operativen Gewinn bis 2014 um mindestens 1,5 Milliarden Euro steigern. Das Passagiergeschäft soll dazu rund 900 Millionen Euro beitragen, allein 600 Millionen Euro sollen aus Einsparungen kommen. UFO wehrt sich in den Tarifverhandlungen unter anderem gegen den Einsatz von Leiharbeitern auf bestimmten Flügen. Zudem will die Gewerkschaft die Verlagerung von Arbeitsplätzen in eine vom Konzern angedachte Billigflugtochter verhindern.

Stand: 28.08.2012 09:17 Uhr

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