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Trotz des Wirtschaftsaufschwungs sind die Einkommen der Beschäftigten in Deutschland im vergangenen Jahr kaum gestiegen. Lediglich um 0,6 Prozent kletterten die Reallöhne, wie eine Untersuchung der EU-Behörde Eurofound ergab. 2009 hatte das Plus noch bei 2,4 Prozent gelegen. Damit gewinnen die Beschäftigten also kaum an Kaufkraft.
Damit liegt Deutschland im europäischen Länder-Vergleich im Mittelfeld. Deutlich schlechter als die Deutschen waren die Beschäftigten in Großbritannien, Belgien und Österreich dran. Sie hatten - berücksichtigt man die Inflation - sogar noch weniger Kaufkraft als im Vorjahr. Auch in den Niederlanden, Spanien, Frankreich, Italien, Schweden und Malta war das reale Lohnplus geringer als in Deutschland. Mehr gab es dagegen in Portugal, der Slowakei und Tschechien.
Am stärksten gestiegen seien die Reallöhne im vergangenen Jahr in Tschechien (plus 1,9 Prozent), der Slowakei (plus 1,5 Prozent) und in Portugal. Dagegen seien sie in Großbritannien (minus 1,5 Prozent), Belgien (minus 1,3 Prozent) und Österreich (minus 0,1 Prozent) 2010 zurückgegangen.
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