Zur Haupt-Navigation der ARD.
Zum Inhalt.

30.05.2012

ARD-Logo

Suche in tagesschau.de

Hauptnavigation
Multimedia
Inhalt
Wirtschaft
Konjunktur Prognose besser
Konjunkturprognosen: Die Talsohle ist durchschritten
IfW und Bankenverband sind optimistisch

Konjunkturprognosen: Es geht bergauf

"Der Konjunktureinbruch in Deutschland ist zu Ende gegangen." Das Institut für Weltwirtschaft (IfW) ist bezüglich der Wirtschaftsentwicklung optimistisch. Die Kieler Forscher rechnen für 2009 nur noch mit einem Einbruch des Bruttoinlandsproduktes von 4,9 Prozent. Bei der letzten Prognose im Juni hatte das IfW noch einen Einbruch von sechs Prozent angekündigt. Für das Jahr 2010 erwartet das IfW ein Wirtschaftswachstum von einem Prozent.

Hintergrund:

Containerbrücken im Hamburger Hafen (Foto: dpa)
Weitere Meldungen Konjunkturprognosen Die aktuellen Schätzungen wichtiger Institutionen für Deutschlands Wirtschaft im Überblick. [mehr]

Auch der Bundesverband deutscher Banken (BdB) erhöhte seine Prognosen für die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland. Die privaten Banken erwarten für 2009 nun einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um fünf Prozent und für 2010 ein Wachstum um 1,5 Prozent. Im August hatte der BdB für dieses Jahr noch eine Schrumpfung der deutschen Wirtschaftsleistung um sechs Prozent und für nächstes Jahr ein Wachstum von lediglich einem halben Prozent veranschlagt.

Arbeitslosigkeit deutlich über Vier-Millionen-Marke

Laut IfW wird sich die positivere Entwicklung der Konjunktur auch in den Arbeitsmarktzahlen niederschlagen: Die Arbeitslosigkeit werde sich nicht so schlimm entwickeln, wie noch im Sommer befürchtet, hieß es. Bis zum Ende des Jahres 2010 werde die Zahl der Arbeitslosen demnach auf 4,2 Millionen steigen.

Hintergrund:

Ein Blick auf die Wirtschaft (Foto: dpa)
Weitere Meldungen Wirtschaftsforschung Wie Konjunkturexperten versuchen, die Zukunft vorherzusagen. [mehr]

Die privaten Banken gehen von 4,3 Millionen Arbeitslosen im Jahresdurchschnitt 2010 aus. "Auch wenn mit dieser Prognose das vor kurzem noch 'gehandelte' Schreckensszenario von fünf Millionen Arbeitslosen - zum Glück - deutlich unterschritten wird, liegt auf der Hand, welch große Belastung dies für den privaten Konsum und die Konsumneigung auslösen wird", schreiben die Experten.

Risikofaktor privater Konsum?

Arbeiter montieren die Glasfront im Frankfurter Bahnhof (Foto: dpa) Großansicht des Bildes [Bildunterschrift: Vor allem die Baubranche profitiert von den Konjunkturpaketn und treibt so die Konjunktur an. ]
Laut Bankenverband ist der private Konsum ein entscheidender Belastungsfaktor für die Konjunktur: Nach einem Plus von 0,5 Prozent in diesem Jahr werde 2010 vor allem als Folge der zunehmenden Arbeitslosigkeit der Konsum um 0,2 Prozent sinken. Weitere Rückschläge für die Wirtschaftsentwicklung drohen laut BdB auch durch ein Ende der kalkulierten Überproduktion und nachlassende fiskalische Impulse - wobei im Autosektor nach dem Auslaufen der Abwrackprämie sogar mit einem "Bumerangeffekt" zu rechnen sei. Von den Kreditmärkten seien Belastungen ebenfalls nicht auszuschließen.

Das IfW bewertet die Einkaufslaune der Verbraucher im Gegensatz zu den Banken anders: Der private Konsum werde im kommenden Jahr wachsen. Gestützt werde die Konjunktur auch durch das milliardenschwere Konjunkturpaket der Bundesregierung, das nach und nach bei der Bauwirtschaft ankomme.

Stand: 09.09.2009 12:44 Uhr

Weitere Inhalte

Nachrichten-Weltatlas

Weltatlas

WeltatlasDeutschland

Landkarte, weitere Nachrichten aus der Region und viele Hintergrundinformationen.
[Flash|HTML]

Dossier

Banner Finanzkrise Wirtschaftskrise

InternDie Chronologie der Krise

Von Bear Stearns bis zur Euro-Krise - eine Chronologie der wichtigsten Ereignisse von 2007 bis heute. [mehr]

 

© tagesschau.de

tagesschau.de ist für den Inhalt externer Links nicht verantwortlich.

Die Landesrundfunkanstalten der ARD: BR, HR, MDR, NDR, Radio Bremen, RBB, SR, SWR, WDR,
Weitere Einrichtungen und Kooperationen: ARD Digital, ARTE, PHOENIX, 3sat, KI.KA, DLF/ DKultur, DW