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Keine Einwände gegen geplante Kooperation
Kartellamt will GM-Peugeot-Allianz nicht stoppen
Das Bundeskartellamt hat grünes Licht für die geplante Kooperation der Opel-Mutter GM mit dem französischen Konkurrenten PSA Peugeot gegeben. Mit der Allianz gehe zwar "eine gewisse Marktkonzentration" einher. Das führe aber "im Ergebnis nicht zu einer marktbeherrschenden Position von General Motors und Peugeot", erklärte Kartellamtspräsident Andreas Mundt.
In den meisten Fahrzeugsegmenten verkauften andere Hersteller sowohl in Deutschland als auch in Europa mehr Fahrzeuge, begründete Mundt die Einschätzung der Wettbewerbshüter. "Auch im Verhältnis gegenüber den Zulieferern hält die Konkurrenz stärkere Marktpositionen inne", unterstrich er.
Hoffen auf Milliardeneinsparungen
Die Behörde hatte die Pläne über Monate geprüft. Peugeot und GM hatten im Frühjahr eine umfangreiche Kooperation angekündigt. Die Konzerne wollen den Einkauf bündeln und auch bei der Logistik kooperieren. Bestandteil der Allianz sind außerdem eine siebenprozentige Kapitalbeteiligung von General Motors an Peugeot sowie mehrere Abkommen über die gemeinsame Entwicklung von Fahrzeugplattformen.
Insgesamt erhoffen sich die Autobauer mittelfristig Einsparungen in Höhe von 1,5 Milliarden Euro. Analysten sind jedoch skeptisch, ob die beiden Konzerne mit einer Zusammenarbeit ihre Probleme lösen können.
Stand: 26.10.2012 12:16 Uhr
