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[Bildunterschrift: 9200 Mitarbeiter von Washington Mutual müssen gehen. ]
Die US-Großbank JPMorgan Chase streicht rund 9200 Arbeitsplätze bei der zuvor von ihr übernommenen Sparkasse Washington Mutual. Rund 4000 Stellen sollen laut einem Sprecher von JPMorgan bis Ende Januar wegfallen. 5200 weitere Mitarbeiter müssen bis Ende 2009 gehen. Damit verliert fast jeder vierte der zuletzt knapp 42.000 Beschäftigten bei Washington Mutual seinen Arbeitsplatz.
Die Sparkasse war im Herbst unter einer Last fauler Kredite und wertloser Papiere im Volumen von etwa 176 Milliarden Dollar zusammengebrochen. Die staatliche Bundeseinlagensicherung übernahm daraufhin das Institut und verkaufte es für 1,9 Milliarden Dollar an JPMorgan Chase. Es handelte sich um den größten Bankenkollaps in der Geschichte der USA.
Auch die US-Bank Goldman Sachs kämpft mit den Folgen der Finanzmarktkrise. Das Institut, das bislang weitgehend von der Krise verschont geblieben war, wies laut einem Bericht des "Wall Street Journal" im vierten Quartal einen Verlust von bis zu zwei Milliarden Dollar aus. Es wäre seit dem Börsengang vor knapp zehn Jahren das erste Mal, dass Goldman Sachs rote Zahlen schreibt.
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