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Bericht der "New York Times"
Direkte Atomgespräche zwischen USA und Iran?
Der Iran hat nach einem Bericht der "New York Times" erstmals direkten Gesprächen mit den USA über sein umstrittenes Atomprogramm zugestimmt. Die bilateralen Gespräche könnten auf Wunsch des Iran aber erst nach den amerikanischen Präsidentschaftswahlen im November stattfinden, meldete die Zeitung unter Bezug auf hochrangige Mitarbeiter der US-Regierung.
Jahrelange Geheimverhandlungen
Die Übereinkunft sei das Ergebnis geheimer Verhandlungen von iranischen und amerikanischen Diplomaten, die schon seit Anfang der Präsidentschaft Barack Obamas vor rund vier Jahren laufen sollen. Ob Mitt Romney, Obamas Herausforderer bei den Präsidentschaftswahlen, die Verhandlungen fortführen würde, ist jedoch offen: Der Republikaner hatte sich in der Frage uneingeschränkter an Israels Seite gestellt als Obama: "Ich wäre notfalls zu einer militärischen Aktion (gegen den Iran) bereit, um sie davon abzuhalten, eine nukleare Bedrohung für die Welt zu werden."
Der Iran wird verdächtigt, nach Atomwaffen zu streben. Die USA und die Europäische Union haben deshalb weitreichende Sanktionen und Handelsembargos gegen das Land verhängt. Die Regierung in Teheran weist die Vorwürfe zurück. Die US-Regierung hat wie Israel einen Militärschlag gegen die Atomanlagen des Landes nicht ausgeschlossen.
Stand: 21.10.2012 00:51 Uhr
