Zur Haupt-Navigation der ARD.
Zum Inhalt.
[Bildunterschrift: Die IG Metall setzt in der Tarifrunde 2010 vorrangig auf den Erhalt von Jobs. ]
Die IG Metall verzichtet in der anstehenden Tarifrunde 2010 zum ersten Mal in ihrer Geschichte auf eine konkret bezifferte Lohnforderung. Stattdessen formulierte der Vorstand der Gewerkschaft lediglich das Ziel, die Reallöhne der Arbeitnehmer durch eine Anhebung der Entgelte abzusichern. "Das ist ein ungewöhnlicher Weg", sagte IG-Metall-Chef Berthold Huber in Frankfurt am Main. Doch der Verzicht auf eine feste Lohnforderung sei die logische Konsequenz aus der jetzigen Krisensituation und den bisherigen Gesprächen. Eine "Nullnummer" werde es aber sicher nicht geben, betonte Huber.
Er machte zugleich deutlich, dass aus Sicht der Gewerkschaft der Erhalt von Arbeitsplätzen in diesem Jahr besondere Bedeutung hat. "Wir wollen Wege finden, die Beschäftigung in der Metall- und Elektroindustrie über die Krise hinweg zu sichern", erklärte Huber. Die Gewerkschaft fordert in diesem Zusammenhang eine tarifliche Kurzarbeit als Ergänzung der bisherigen gesetzlichen Kurzarbeiterregelung.
Die IG Metall peilt eine zügige Einigung an. Der Gewerkschaftsvorstand beschloss, die Tarifverhandlungen für die Metall- und Elektroindustrie vorzuziehen. In den Bezirken Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg sollen bereits in den kommenden Wochen Gespräche über die angestrebte Beschäftigungssicherung beginnen.
Die Landesrundfunkanstalten der ARD: BR, HR, MDR, NDR, Radio Bremen, RBB, SR, SWR, WDR,
Weitere Einrichtungen und Kooperationen: ARD Digital, ARTE, PHOENIX, 3sat, KI.KA, DLF/ DKultur, DW