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Streik bei Fluglinie Iberia geplant

An Spaniens Flughäfen droht vor Weihnachten Chaos

Maschinen der Fluggesellschaft Iberia
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Der Mutterkonzern IAG plant bei Iberia einen harten Sanierungskurs.

Zum wiederholten Mal in diesem Jahr kommt es bei der spanischen Fluggesellschaft Iberia zu einem Streik. Aus Protest gegen einen geplanten Stellenabbau riefen die Gewerkschaften die Belegschaft der Luftlinie dazu auf, am 14. Dezember sowie zwischen dem 17. und 21. Dezember ganztägig die Arbeit niederzulegen. An dem Ausstand sollen sich neben den Piloten auch das Kabinen- und das Bodenpersonal beteiligen. Auf Spaniens Flughäfen müssen sich Reisende damit in der Vorweihnachtszeit auf Flugausfälle, Verspätungen und Chaos einstellen. Denn das Iberia-Personal wickelt dort vielfach auch für andere Airlines des Betrieb ab.

Protest gegen massiven Stellenabbau

Mit dem Streik wollen die Gewerkschaften die Kürzungspläne des Iberia-Mutterkonzerns IAG stoppen. Dieser sieht vor, bei der spanischen Fluglinie 4500 der insgesamt etwa 20.000 Arbeitsplätze zu streichen. Die Gehälter der verbleibenden Mitarbeiter sollen um 25 bis 35 Prozent gedrückt werden. Weltweit will das Unternehmen im kommenden Jahr auf 15 Prozent aller Verbindungen verzichten. Die Flotte soll um 25 Maschinen schrumpfen. Die Gewerkschaften lehnen Verhandlungen über den Plan ab, weil sie darin eine "Zerschlagung von Iberia" sehen.

Der Iberia-Geschäftsführer Rafael Sánchez-Lozano erklärte seinerseits, der Streik sei "völlig unangebracht und verantwortungslos". Das Unternehmen könne sich dieses Ausstand nicht leisten. Der Streik werde tägliche Verluste in Millionenhöhe bedeuten. "Wenn wir auf diesem Weg weitermachen, wird die Gesellschaft nicht überlebensfähig sein", warnte Sánchez-Lozano. Iberia kämpft nicht nur mit gestiegenen Treibstoffkosten, sondern auch mit den Folgen der Wirtschaftskrise in Spanien.

Stand: 29.11.2012 14:29 Uhr

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