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US-Senat wirft Großbank Geldwäsche vor

HSBC-Chefin gelobt Besserung - und feuert Manager

Irene Dorner
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Dorner musste vor dem US-Senatsausschuss Rede und Antwort stehen.

Die Nordamerika-Chefin der wegen Geldwäsche in die Kritik geratenen britischen HSBC-Bankengruppe, Irene Dorner, hat sich im US-Kongress entschuldigt und Besserung gelobt. Sie bedauere die Fehler der Bank, sagte Dorner vor einem Senatsausschuss in Washington.

Man habe umfassende Schritte unternommen, um die Defizite zu beheben. Es seien Änderungen in der Unternehmenskultur, der Struktur, der Regeln und beim Personal der Bank vorgenommen worden, um den US-Kontrollstandards zu genügen. Als erste Konsequenz trat der für die Unternehmenskultur verantwortliche Manager der Bank zurück.

Bericht nach einem Jahr fertiggestellt

Der US-Senat wirft der Großbank in einem 330 Seiten starken Bericht vor, über Jahre Geldwäsche unterstützt zu haben. HSBC-Filialen in Ländern wie Mexiko und in Nahost sollen Milliarden in die USA transferiert und Drogenhändlern sowie Finanzierern des Terrorismus in die Hände gespielt haben. Hinreichende Kontrollen habe es nicht gegeben. Auch mit dem Iran seien Milliardentransfers abgewickelt worden, ohne dass dies für die Bankenkontrolleure erkennbar gewesen wäre. Die US-Regierung hat Handels- und Finanzbeziehungen mit dem Iran untersagt.

Die Untersuchung, für die 1,4 Millionen Dokumente gesichtet sowie 75 HSBC-Vertreter und Behördenvertreter befragt wurden, dauerte ein Jahr.

Neuer Bankenskandal bei HSBC erschüttert London
B. Wesel, RBB London
18.07.2012 08:21 Uhr

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Stand: 18.07.2012 03:53 Uhr

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