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Verkehrschaos in Athen: Aus Protest gegen die Sparpläne der griechischen Regierung wurden erneut U-, S- und Straßenbahnen bestreikt. Auf den Straßen entstanden riesige Staus, weil viele Menschen mit dem Pkw zur Arbeit fuhren. Auch im Bus- und Flugverkehr gab es Behinderungen.
Von Bernhard Wabnitz, ARD-Studio Rom, zzt. Athen
Die Europäer verstärken vor einer weiteren Milliardenspritze für Griechenland ihren Druck auf die Regierung in Athen. EU-Währungskommissar Olli Rehn ließ in Brüssel von seinem Sprecher erklären, für Griechenland sei der "Augenblick der Wahrheit" gekommen. Alle von IWF, EZB und EU aufgestellten Kriterien müssten vollständig erfüllt sein, bevor die nächste Tranche der internationalen Griechenlandhilfe ausgezahlt werde. Die Regierung in Athen hat nur noch Geld für wenige Tage - ohne die nächste Kapitalhilfe in Höhe von acht Milliarden Euro ist das Land pleite.
Von Rolf-Dieter Krause, ARD-Studio Brüssel
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