Zur Haupt-Navigation der ARD.
Zum Inhalt.
[Bildunterschrift: Die Autokonzerne GM und Peugeot schmieden eine weltweite Allianz. ]
Die Opel-Mutter General Motors und der französische Rivale PSA Peugeot Citroën verbünden sich. Dazu steigt die amerikanische GM im Zuge einer Kapitalerhöhung mit sieben Prozent bei dem französischen Autobauer ein, wie beide Autobauer mitteilten.
Gemeinsam wollen die beiden Konzerne im hart umkämpften europäischen Markt Kosten senken. Wörtlich heißt es: Die "langfristige und breitgefächerte weltweite strategische Allianz" soll die Profitabilität und Wettbewerbsfähigkeit beider Partner verbessern. Geplant sind unter anderem eine gemeinsame Nutzung von Fahrzeugarchitekturen, Komponenten und Modulen, sowie ein gemeinsamer weltweiter Einkauf.
Jedes Unternehmen werde seine Fahrzeuge aber weiterhin eigenständig vermarkten und im Rahmen des Wettbewerbs verkaufen, erklärten die Konzerne.
Peugeot Citroën ist nach VW der zweitgrößte Autobauer Europas, leidet aber unter Absatzproblemen. Vergangenes Jahr hatte sich der Gewinn des Konzerns wegen der Defizite im Auto-Kerngeschäft auf 588 Millionen Euro halbiert. Auch GM ist in Europa defizitär. Das Unternehmen machte 2011 im Europageschäft mit Opel und der britischen Schwestermarke Vauxhall ein Minus von umgerechnet 570 Millionen Euro, während der Gesamtkonzern einen Milliardengewinn verzeichnete.
PSA hat bislang lediglich technologisch mit anderen Autobauern kooperiert, etwa mit BMW bei Benzinmotoren und bei Nutzfahrzeugen mit dem italienischen Unternehmen Fiat. Auch mit US-Autobauer Ford besteht eine Kooperation bei der Entwicklung von Diesel-Motoren.
Die Landesrundfunkanstalten der ARD: BR, HR, MDR, NDR, Radio Bremen, RBB, SR, SWR, WDR,
Weitere Einrichtungen und Kooperationen: ARD Digital, ARTE, PHOENIX, 3sat, KI.KA, DLF/ DKultur, DW