GM-Zentrale in Detroit (Bildquelle: AP)

Erneute Rückrufaktion GM findet die nächsten Fehler

Stand: 21.05.2014 17:17 Uhr

General Motors beordert schon wieder Millionen von Autos in die Werkstätten zurück. Nachdem der Opel-Mutterkonzern am Dienstag mehr als 2,4 Millionen Wagen in den USA wegen Problemen mit den Sicherheitsgurten, dem Getriebe, dem Sicherungskasten oder den Airbags in die Werkstätten gebeten hatte, folgten jetzt weitere gut 218.000 Rückrufe. Die Unterlagen seien am Vortag noch nicht fertig gewesen, erklärte ein Firmensprecher.

Ein Chevrolet Aveo aus dem Jahr 2007 (Bildquelle: AP)
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Im Chevrolet Aveo aus dem Jahr 2007 besteht Brandgefahr.

Bei den jüngsten Rückrufen geht es um den Chevrolet Aveo und Optra der Modelljahre 2004 bis 2008. Hier kann es zu einer Überhitzung des Steuermoduls für das Tagfahrlicht kommen und dadurch schlimmstenfalls zu einem Brand. Ob auch Fahrzeuge im Ausland dieses Problem haben, war zunächst unklar.

GM hat damit in diesem Jahr 29 einzelne Rückrufe angestoßen mit einer Gesamtzahl von 13,8 Millionen Fahrzeugen alleine in den USA. Das geht auch ins Geld. Der Konzern veranschlagt für alle in diesem Jahr verkündeten Reparaturen 1,7 Milliarden Dollar (1,2 Mrd Euro), wovon 400 Millionen Dollar auf die Rückrufe des zweiten Quartals entfallen.

Rekordstrafe wegen mangelhafter Zündschlösser

GM-Chefin Barra vor dem US-Kongress (Bildquelle: AP)
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GM-Chefin Mary Barra ist erst seit Jahresbeginn im Amt.

Zudem wurde GM von der US-Verkehrssicherheitsbehörde erst kürzlich nach einer Reihe tödlicher Unfälle wegen mangelhafter Zündschlösser eine Strafe von 35 Millionen Dollar aufgebrummt. GM habe die Mängel zu spät gemeldet, hieß es zur Begründung.

Die seit Jahresbeginn amtierende GM-Chefin Mary Barra hat die Suche nach Defekten in den Modellen des Konzerns intensiviert, wodurch sich die hohe Zahl an Rückrufen erklären lässt. In vielen Fällen müssen die Ersatzteile erst noch produziert werden.

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