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[Bildunterschrift: Die gestiegene Kauflaune der Deutschen hat mehrere Gründe - unter anderem ist die Angst vor der Arbeitslosigkeit zurückgegangen. ]
Deutsche Verbraucher sind mit Optimismus ins neue Jahr gestartet und rechnen auch in den kommenden Monaten mit einer wirtschaftlichen Aufwärtsentwicklung. Das geht aus der Konsumklima-Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) für Januar hervor.
In Erwartung steigender Einkommen haben sich Verbraucher zum Jahresauftakt auch wieder etwas kauffreudiger gezeigt, berichtete die GfK. Der aus Umfrageergebnissen errechnete Konsumklimaindex dürfte daher nach GfK-Einschätzung im Februar von derzeit 5,7 auf 5,9 Punkte steigen. Bei diesem Wert lag der Index zuletzt im April 2011. Auch alle Einzelkomponenten des Indexes, mit denen die Marktforscher Kauflust, Erwartungen an Konjunktur und an eigenes Einkommen messen, legten nach dem Jahreswechsel weiter zu. Den größten Sprung nach oben machte der Index für die Kaufbereitschaft. Er legte im Januar um 14,4 auf 41,8 Zähler zu. "Ein höherer Wert war zuletzt vor mehr als fünf Jahren zu verzeichnen", sagte GfK-Sprecher Bürkl.
Die ausgesprochen starke Kauflust der Deutschen hat mehrere Gründe. "Zum einen sorgt die gute Beschäftigungsentwicklung unter den Arbeitnehmern für eine sinkende Angst vor Arbeitslosigkeit und stärkt damit die Planungssicherheit", sagte der GfK-Experte. "Zum zweiten stützt die rückläufige Inflation die Konsumneigung." Die Deutsche Bank erwartet in diesem Jahr nur noch eine Teuerungsrate von etwa 1,5 Prozent. 2011 hatte sie noch bei 2,3 Prozent gelegen. Hinzu komme, dass durch die Finanzmarktkrise das Vertrauen der Deutschen in die Banken gesunken sei. Das habe zur Folge, dass viele momentan eher dazu tendieren, "das Geld in werthaltige Anschaffungen zu stecken, als es gegen historisch niedrige Zinsen auf die Bank zu tragen", so Bürkl.
Weiter auf hohem Niveau bewege sich die Erwartung der Verbraucher an ihre künftige Einkommenssituation. Trotz einer nur leichten Zunahme von 0,1 Punkten liege der entsprechende Indikator bei 34,1 Punkten. Ausschlaggebend ist aus Sicht der GfK die gute Arbeitsmarktlage. Hinzu komme der zunehmende Fachkräftemangel. Dies verstärke bei vielen Beschäftigten die Hoffnung auf steigende Löhne.
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