Frankreichs Premierminister Edouard Philippe | Bildquelle: REUTERS

Frankreichs Pläne für neue Jobs Fünf Punkte für einen flexiblen Arbeitsmarkt

Stand: 31.08.2017 15:09 Uhr

Mit fünf Maßnahmen will die französische Regierung das Arbeitsrecht reformieren. Ziel ist es, den Arbeitsmarkt komplett neu aufzustellen und Regelungen abzuschaffen, die bislang von den Gewerkschaften vehement verteidigt wurden. Für Präsident Macron ist die Reform die bislang größte Herausforderung.

Es ist eines der zentralen Vorhaben der Regierung von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron: eine umfassende Reform des französischen Arbeitsrechts. Ziel sei es, verlorene Jahre und verpasste Gelegenheiten aufzuholen, sagte Premierminister Edouard Philippe bei der Vorstellung der Pläne.

Präsident Emmanuel Macron sei im Mai gewählt worden, um Veränderungen einzuleiten, die einen weitreichenden Einfluss auf die Arbeitsgesetze hätten. "Es wäre wahrscheinlich einfacher und weniger riskant gewesen, die Symptome zu behandeln, als sie zu heilen", fügte Philippe hinzu.

Macrons umstrittene Pläne für Arbeitsmarktreform
tagesschau 20:00 Uhr, 31.08.2017, Ellis Fröder, ARD Paris

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Wieder interessant für Investoren werden

So sollen sich die Unternehmen und ihre Belegschaften leichter auf Arbeitszeiten und die Bezahlung je nach Auftragslage einigen können. Zudem soll die Höhe von Abfindungen begrenzt werden, die Arbeitgeber zahlen müssen, wenn sie im Streit über Entlassungen vor Gericht Ex-Mitarbeitern unterliegen.

Die Verhandlungen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern sollen vereinfacht und die Bindung einzelner Unternehmen an Flächentarifverträge reduziert werden können. Die fünf Maßnahmen sollen bis Ende des Jahres ratifiziert werden.

Mit seiner Arbeitsmarktreform will Macron neue Jobs schaffen und Frankreich für ausländische Investoren interessant machen. Der Präsident will dafür Regelungen abschaffen, die von den Gewerkschaften bislang vehement verteidigt wurden.

Frankreichs Premierminister Edouard Philippe und Arbeitsministerin Muriel Penicaud | Bildquelle: AFP
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Frankreichs Premierminister, Edouard Philippe, stellte die Pläne für die Arbeitsrechtreform gemeinsam mit Arbeitsministerin Muriel Penicaud vor.

Viele Regierungen zuvor gescheitert

Französische Regierungen sämtlicher politischer Couleur haben sich seit Jahrzehnten um eine Arbeitsmarktreform bemüht, sind aber angesichts von Massenprotesten jeweils stark von ihren ursprünglichen Vorhaben abgerückt.

Macrons Team hatte schon für dessen Reformentwurf wochenlang mit den Gewerkschaften verhandelt. Die größte Arbeitnehmervereinigung des Landes, die gemäßigte CFDT, will von Demonstrationen Abstand nehmen. Sie zeigte sich aber enttäuscht von den Vorschlägen. Die radikalere Vereinigung CGT hatte dagegen von Anfang an Proteste angekündigt, die für den 12. September geplant sind.

Mathias Werth, ARD Paris, zu Macrons Arbeitsmarktreform
tagesschau24 15:00 Uhr, 31.08.2017

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Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 31. August 2017 um 15:00 Uhr.

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