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[Bildunterschrift: Ford macht seine Mazda-Beteiligung zu Geld. ]
Der angeschlagene US-Autokonzern Ford beschafft sich durch den Verkauf von Mazda-Aktien frisches Geld. Beide Unternehmen teilten mit, dass Ford seine bisherige Beteiligung von 33,4 Prozent deutlich reduziert und ein Paket mit 20 Prozent der Mazda-Anteile abgibt. Für 540 Millionen Dollar wollen Mazda und nicht genannte Partner des japanischen Unternehmens die Aktien übernehmen. Der Mazda-Börsenwert war zuletzt binnen weniger Wochen von rund 3,3 auf etwa 2,2 Milliarden Euro gesunken. Der Erlös aus dem Aktienverkauf liegt daher deutlich niedriger als Analysten in der Vergangenheit erwartet hatten.
Mit gut 13 Prozent bleibt Ford auch in Zukunft größter Anteilseigner von Mazda. Die Gemeinschaftsunternehmen und ihre strategische Partnerschaft wollen die Konzerne den Angaben zufolge fortsetzen.
Wie andere US-Autohersteller kämpft Ford mit massiven finanziellen Problemen infolge der Absatzkrise und meldete zuletzt Milliardenverluste. Ford hat in diesem Jahr bereits seine Marken Jaguar und Land Rover an die indische Tata verkauft. Zudem werden Interessenten für die zu Ford gehörende Auto-Sparte von Volvo gesucht. In dieser Woche hatte der Opel-Mutterkonzern General Motors seine restliche Beteiligung von gut drei Prozent am japanischen Autohersteller Suzuki für umgerechnet rund 186 Millionen Euro verkauft, um an dringend benötigtes Geld zu kommen.
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