Der Sitz der US-Notenbank in Washington

US-Notenbank Fed hebt Leitzins erneut an

Stand: 13.12.2017 21:08 Uhr

Der Leitzins in den USA steigt erneut. Die US-Notenbank Federal Reserve hat ihn um einen Viertelpunkt erhöht. Es ist nach der Nullzinspolitik in den Jahren nach der Finanzkrise ein weiterer Schritt in Richtung Normalität.

Die US-Notenbank Federal Reserve hat ihren Leitzins zum dritten Mal in diesem Jahr angehoben. Damit signalisierte sie ihre Zuversicht, dass die US-Wirtschaft achteinhalb Jahre nach der Großen Rezession weiter stabil sei.

US-Notenbank erhöht den Leitzins
tagesschau 12:00 Uhr, 14.12.2017, Verena Bünten, ARD Washington

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Die Fed hob ihren kurzfristigen Zins um einen Viertelpunkt auf den noch immer niedrigen Bereich von 1,25 bis 1,5 Prozent. Sie setzt auch damit fort, langsam ihr Anleihenportfolio zu reduzieren. Die beiden Schritte könnten mit der Zeit zu höheren Kreditzinsen für Verbraucher und Unternehmen und etwas besseren Renditen für Sparer führen.

Auch für 2018 Erhöhungen angekündigt

Mit den Erhöhungen begibt sich die Fed weiter in Richtung Normalität. Während der Finanzkrise und in den Jahren danach hatte die Notenbank mit extrem billigem Geld - praktisch auf Nullzinsniveau - versucht, die Wirtschaft in Gang zu halten.

Die Zentralbank teilte mit, dass der Arbeitsmarkt und die Wirtschaft voraussichtlich noch stärker würden. Sie prognostizierte, dass es unter der Führung des künftigen Fed-Vorsitzenden Jerome Powell 2018 drei zusätzliche Zinsanhebungen geben werde. Powell löst im Februar die Fed-Vorsitzende Janet Yellen ab.

Über dieses Thema berichtete Deutschlandfunk am 13. Dezember 2017 um 21:00 Uhr.

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