Facebook will das Angebot des Fahrdienst-Vermittlers Uber in seine Messenger-App integrieren. | Bildquelle: REUTERS

Kooperation im Netz Facebook integriert Fahrdienst Uber

Stand: 17.12.2015 04:18 Uhr

Sich im Internet mit Freunden unterhalten und parallel die Fahrt zur nächsten Verabredung oder zum anstehenden Termin organisieren: Facebook will seinen Nutzern genau das ermöglichen und dafür das Angebot des Fahrdienst-Vermittlers Uber in seine Messenger-App integrieren.

Facebook und Uber tun sich im Internet zusammen. In Zukunft sollen Nutzer des sozialen Netzwerkes auf das Angebot des Fahrdienst-Vermittlers über den Facebook-Messenger zugreifen können, wie Facebook ankündigte. Was konkret bedeutet: Während man sich mit Freunden oder Bekannten Nachrichten schreibt, kann man parallel eine Fahrt mit Uber buchen.

Zunächst soll diese neue Kombination in den USA starten. Facebook plant das Angebot dann auch auf andere Länder und um andere Fahrdienst-Anbieter auszuweiten.

Messenger soll mehr können als kommunizieren

Mit der Idee der Kooperation beschäftigte sich Facebook bereits seit Sommer 2014. Das Netzwerk will seinen Messenger so zu "mehr machen, als einem Kommunikationsmittel". Die App nutzen mittlerweile mehr als 700 Millionen Nutzer weltweit. Neben der Integration von Fahrdienstleistern hat Fecebook in den USA bereits die Geldüberweisung per Messenger realisiert. Auch Kooperationen mit Fluganbietern zählen zu den Überlegungen der Netzwerkbetreiber.

Uber ist sowohl in den USA als auch in Europa umstritten. In den USA reichten Tausende Fahrer gegen den Dienstleister eine Sammelklage ein, um für sich den Beschäftigungsstatus des Angestellten durchzusetzen. In der EU befürchten Taxifahrer durch die Konkurrenz einen eventuellen Preisverfall und unfairen Wettbewerb, da für den Fahrdienst die gleichen Regularien gelten sollten, wie im Taxigewerbe auch.

Darstellung: