Grünes Licht für Facebook EU winkt WhatsApp-Übernahme durch

Stand: 03.10.2014 12:41 Uhr

Grünes Licht für die Übernahme des Nachrichtendienstes WhatsApp durch Facebook: Das soziale Netzwerk darf die beliebte Anwendung für Smartphones ohne Auflagen übernehmen, hat die EU-Kommission entschieden.

Zwar bieten beide Unternehmen Apps für Mobiltelefone an, durch die Verbraucher Textnachrichten oder Fotos austauschen können. Die beiden Dienste seien aber "keine engen Wettbewerber", zudem gebe es auch nach einem Zusammenschluss noch eine große Auswahl an Alternativen, begründeten die Brüsseler Wettbewerbshüter den Beschluss.

Handy mit Facebook-App und WhatsApp | Bildquelle: Reuters
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Nicht dasselbe in Grüne: Facebook und WhatsApp seien "keine engen Wettbewerber". meint die EU:

"Die meisten Menschen nutzen mehr als eine App", sagt Almunia

"Facebook Messenger und WhatsApp sind zwar zwei der beliebtesten Apps, aber die meisten Menschen nutzen ohnehin mehr als eine App", sagte EU-Wettbewerbskommissar Joaquín Almunia. "Wir haben die geplante Übernahme sorgfältig geprüft und sind zu dem Schluss gekommen, dass sie den Wettbewerb auf diesem dynamischen, expandierenden Markt nicht beeinträchtigen wird."

Facebook hatte im Februar den Kauf von WhatsApp angekündigt. Das soziale Netzwerk will 19 Milliarden Dollar (knapp 15 Milliarden Euro) in bar und in Aktien zahlen. Die US-Behörden hatten im April schon grünes Licht gegeben. Der Kauf ist Facebooks bisher größte Übernahme. Dadurch dürfte der Konzern auf dem Markt mit mobilen Angeboten noch stärker werden.

Facebook darf WhatsApp übernehmen
M. Bohne, MDR Brüssel
03.10.2014 15:20 Uhr

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Über dieses Thema berichtete die tagesschau am 03. Oktober 2014 um 20:00 Uhr.

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