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Einigung im Tarifkonflikt
E.ON-Mitarbeiter erhalten 2,8 Prozent mehr Geld
Der Tarifstreit beim Energieversorger E.ON ist beigelegt: Die 30.00 Beschäftigten sollen rückwirkend ab Januar 2,8 Prozent mehr Geld plus eine Einmalzahlung von 300 Euro bekommen. Die Gewerkschaften ver.di und IG BCE teilten mit, die Tarifkommissionen hätten einen entsprechenden Vorschlag angenommen.
Einigung im Tarifstreit beim Energieversorger E.ON
M.Orth, NDR
06.02.2013 15:03 Uhr
Einigung muss noch bestätigt werden
Über die Einigung muss noch eine zweite Urabstimmung befinden. Dabei ist 25 Prozent Zustimmung notwendig. Der Tarifabschluss hat eine Laufzeit von 13 Monaten. Nach Rechnung der Gewerkschaften ergibt sich aus dem Paket ein Gesamtvolumen von 3,1 Prozent. Dies sei ein "tragfähiger Kompromiss" in der Tarifauseinandersetzung, sagte Verdi-Bundesvorstandsmitglied Erhard Ott.
Im festgefahrenen Tarifkonflikt sah es lange Zeit so aus, als könne ein Streik nicht mehr abgewendet werden. Bei einer Urabstimmung im Januar hatten sich mehr als 90 Prozent der Mitglieder von ver.di und die IG BCE dafür ausgesprochen. Dann einigten sich das Unternehmen und die Arbeitnehmervertreter doch noch darauf, wieder an den Verhandlungstisch zurückzukehren.
Kompromiss für beide Seiten
E.ON versorgt in Deutschland etwa sechs Millionen Kunden. Ver.di und IG BCE hatten 6,5 Prozent mehr Geld, eine Übernahme von Lehrlingen und eine Tarifbindung für ausgelagerte Sparten gefordert. Der Konzern hatte Einkommensverbesserungen von 1,7 Prozent geboten.
Stand: 06.02.2013 13:38 Uhr
