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[Bildunterschrift: Microsoft gibt das Internetlexikon Encarta auf. ]
Das US-Softwareunternehmen Microsoft hat angekündigt, sein Internetlexikon Encarta bis Jahresende weltweit einzustellen. Die Art der Informationssuche habe sich in den vergangenen Jahren stark geändert, begründete das Unternehmen die Entscheidung auf einer Ecarta-Website.
Während das umsonst nutzbare Mitmachlexikon Wikipedia seit seinem Beginn im Jahr 2001 immer mehr Besucher verzeichnete, ging die Nutzung der kostenpflichtigen Encarta zurück.
Microsoft bot das 1993 gestartete elektronische Lexikon auch auf DVD und CD-Rom an. Im Gegensatz zu Wikipedia, wo Neuerungen von Internetnutzern eingefügt werden können, erneuerten die Verleger die Einträge der Encarta.
Zum 31. Oktober werden die Encarta-Websites geschlossen - die japanische Version am 31. Dezember. Ab Juni werden den Angaben zufolge keine CDs mehr mit Encarta-Software verkauft. Abonnenten von Encarta Premium werden eine Erstattung zu viel gezahlter Abo-Gebühren erhalten.
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