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[Bildunterschrift: Deutsche Arbeitnehmer mussten 2008 erneut Reallohnverluste hinnehmen. ]
Die deutschen Arbeitnehmer haben 2008 im Schnitt 2,3 Prozent mehr verdient als im Jahr zuvor. Dieser deutliche Anstieg der Bruttoverdienste auf durchschnittlich 27.754 Euro war der stärkste Zuwachs seit 1995. Er blieb allerdings nach Berechnungen des Statischen Bundesamts unter der Inflationsrate. Die Teuerung von 2,6 Prozent fraß demnach im vergangenen Jahr sämtliche Einkommenszuwächse auf. Unter dem Strich ergaben sich erneut Verluste bei den Realeinkommen. 2007 hatten die Löhne und Gehälter der Arbeitnehmer um durchschnittlich 1,4 Prozent zugenommen, während die Teuerungsrate bei 2,2 Prozent lag.
Die Tariflöhne stiegen den Angaben zufolge 2008 um 2,8 Prozent. Allerdings seien effektiv nur 2,3 Prozent mehr gezahlt worden. Die Statistiker begründeten diese sogenannte Lohndrift vor allem mit dem massiven Abbau von Überstunden und der erheblichen Ausweitung der Kurzarbeit im vierten Quartal.
Das Statistische Bundesamt bezieht bei der Ermittlung der Durchschnittsverdienste alle Arbeitnehmergruppen ein - geringfügig Beschäftigte ebenso wie leitende Angestellte, Vorstandsmitglieder oder Beamte. Berücksichtigt werden alle für geleistete Arbeit empfangenen Entgelte und geldwerte Leistungen, zum Beispiel auch Weihnachts- und Urlaubsgeld, Zulagen oder Prämien.
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