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[Bildunterschrift: Skype wechselt vier Jahre nach der Übernahme durch Ebay erneut den Besitzer. ]
Das Internet-Auktionshaus Ebay verkauft die Mehrheit seines Tochterunternehmens Skype für 1,9 Milliarden Dollar an eine Investorengruppe unter der Führung des US-Unternehmens Silver Lake. Zu den Käufern gehört auch die vom Netscape-Gründer Marc Andreessen gegründete Risikokapital-Firma Andreessen Horowitz. Ebay will nach eigenen Angaben einen Anteil von rund 35 Prozent an dem Telefondienstleister behalten und 65 Prozent abgeben. Berücksichtigt man den Verkaufspreis, hat Skype einen rechnerischen Gesamtwert von 2,75 Milliarden Dollar. Das Geschäft soll noch im laufenden Jahr abgeschlossen werden.
Ebay hatte Skype 2005 für einen Preis von offiziell 2,6 Milliarden Dollar gekauft und sich dabei gegen die Konkurrenten Google und Yahoo durchgesetzt. Insgesamt kostete die damalige Übernahme laut Medienberichten jedoch rund 3,1 Milliarden Dollar. Die Zahl der Kunden stieg seitdem von 53 Millionen auf 405 Millionen. Ebay fiel es jedoch schwer, die Telefontochter in den Gesamtkonzern zu integrieren.
Bereits seit einiger Zeit versuchte der Konzern, sich von Skype zu trennen. Noch im vergangenen Monat hatte das Online-Auktionshaus mit dem Internet-Konzern Google über den Verkauf von Skype verhandelt. Google hatte jedoch verzichtet.
Skype ermöglicht es seinen Nutzern, kostenlos über das Internet zu telefonieren. Auch ist es mit Skype möglich, in vielen Ländern für wenig Geld Festnetzanschlüsse und Mobiltelefone anzurufen.
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