Untersuchung der Dreamliner-Probleme dauert noch Wochen

Nach Batteriefeuer in Boeing 787

Suche nach "Dreamliner"-Problem dauert noch Wochen

Ein Boeing "Dreamliner" bei einer technischen Untersuchung. (Bildquelle: AFP)
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Die Suche nach dem Grund der "Dreamliner"-Probleme hat für die US-Behörden hohe Priorität.

Die Suche nach der Ursache der Batterieprobleme beim Passagierjet Boeing 787 zieht sich länger hin als vom Hersteller befürchtet. Die US-Verkehrssicherheitsbehörde NTSB erklärte, dass sie noch Wochen von einem Abschluss ihrer Untersuchung entfernt sei. Wegen der Probleme mit den Batterien, die unter anderem einen Brand ausgelöst hatten, besteht derzeit für alle "Dreamliner" ein weltweites Startverbot. Boeing hatte gestern eine Ausnahmegenehmigung für Testflüge beantragt, um den Auslöser des Problems im Flugbetrieb schneller aufzuspüren.

Die NTSB Chefin Deborah Hersman sagte, dass sie den Einsatz von Lithium-Ionen-Batterien, wie sie Boeing in den 787-Jets verwendet, nicht grundsätzlich ausschließen wolle. Diese Batterietyp sei nicht unbedingt unsicher für den Einsatz in der Luftfahrt. Aber die Hersteller müssten für zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen sorgen, um die Batterien gegen ein mögliches Entzünden zu schützen.

50 "Dreamliner" müssen weiter am Boden bleiben

Am 7. Januar war es zu einem Batterie-Feuer an Bord einer 787 auf dem Flughafen von Boston gekommen. Eine Woche später entschied sich der Pilot einer Boeing 787 der japanischen Fluggesellschaft All Nippon Airways für eine Sicherheitslandung, nachdem ein Instrument im Cockpit Batterieprobleme anzeigte und Rauch an Bord festgestellt wurde. Daraufhin hatten die Luftverkehrsbehörden weltweit ein Startverbot für die bislang 50 ausgelieferten "Dreamliner" verhängt und eine Untersuchung der Probleme angeordnet.

Stand: 06.02.2013 17:29 Uhr

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