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Genehmigung der US-Luftfahrtbehörde
"Dreamliner" darf zu Testflügen abheben
Die US-Luftfahrtbehörde FAA hat dem US-Flugzeugbauer Boeing Testflüge mit dessen Modell "Dreamliner" genehmigt. Hauptzweck der Flüge mit dem Passagierjet 787 sei es, im Betrieb Daten zu Batterie und Elektronik des Flugzeugs zu sammeln, erklärten US-Transportminister Ray LaHood und FAA-Chef Michael Huerta übereinstimmend.
Die Testflüge sollen über unbewohntes Gebiet führen, wie die FAA weiter mitteilte. Dabei sollten Daten vor allem über die Lithium-Ionen-Batterien und das elektrische System der Flieger gesammelt werden. Bislang lieferten die Untersuchungen keinen Aufschluss darüber, wie die Probleme genau entstanden sind und wie sie sich künftig vermeiden lassen. Die US-Verkehrssicherheitsbehörde NTSB hatte in dieser Woche erklärt, dass sie noch Wochen von einem Abschluss ihrer Untersuchung entfernt sei.
"Dreamliner" muss noch Wochen am Boden bleiben
S. Fritz, SWR Washington
08.02.2013 06:43 Uhr
Kein Ende des Startverbots in Sicht
Boeing hatte die Behörde um eine Sondergenehmigung für die Flüge gebeten, um eine mögliche Lösung für die Probleme zu testen. Seit 16. Januar sind alle 50 ausgelieferten "Dreamliner" auf Anordnung der Behörden am Boden. Grund sind defekte Batterien, die zum Teil in der Luft in Brand geraten waren.
Für die Fluggesellschaften, die den "Dreamliner" derzeit nicht einsetzen können, gehen die Kosten schon jetzt in die Millionen. Boeing droht deshalb eine Flut von Schadensersatzklagen.
Der erste "Dreamliner" ist ausgeliefert
Das erste Boeing-Modell 787 wurde am 26.09.2011 ausgeliefert.
Stand: 08.02.2013 01:21 Uhr
