Dossier
Bergbau vor dem Aus
Keine Zukunft für deutsche Steinkohle
Steinkohleabbau ja oder nein? Diese Frage wurde angesichts der Milliardensubventionen immer wieder gestellt. Bis 2018 soll das Aus kommen. Nach dem bergbaubedingten Erdbeben könnte aber im Saarland bereits viel früher Schluss sein. tagesschau.de hat Informationen rund um den Steinkohleausstieg in einem Dossier zusammengefasst.
Steinkohlebergbau in Deutschland
Seit Jahrhunderten wird Kohle in Deutschland gefördert - 2018 soll die letzte der acht verbliebenen Zechen schließen. Welche das sein wird, ist nach dem Beben an der Saar offener denn je - denn eigentlich stand die Grube,für die zurzeit ein Abbaustopp gilt, ganz am Ende der Schließungsliste. [mehr]
Steinkohleausstieg
Das Kabinett hat nach einer Jahrhunderte langen Geschichte das Ende des hoch subventionierten deutschen Steinkohlebergbaus eingeleitet. Die Regierung stimmte dem Gesetz zu, mit dem die auf 30 Milliarden Euro geschätzten Kosten für den Ausstieg zwischen Bund und Ländern aufgeteilt werden. [08.08.07]
Nach erneuten Verhandlungen
Einigung beim erneuten Kohlegipfel: Es bleibt beim Ausstieg 2018 - aber das Land NRW, in dem sieben der acht deutschen Steinkohlebergwerke liegen, wird sich ab 2015 nicht mehr an den Subventionen beteiligen. [07.02.07]
Hintergrund
Vor 300 Millionen Jahren entstand Kohle durch die langsame Umwandlung von pflanzlichen Substanzen. Aus Steinkohle wird vor allem Strom gewonnen. Sie ist aber auch ein wichtiger Brenn- und Rohstoff in der Stahl- und Chemieindustrie. [mehr]
Riesige Steinkohle-Vorräte schlummern in der Tiefe
Mindestens 300 Jahre werden die weltweiten Steinkohle-Vorkommen noch reichen. In Deutschland wurde der Abbau des schwarzen Goldes immer wieder infrage gestellt. Warum die Kohle langfristig vielleicht doch noch eine Chance hat, erklärt Andreas Peter. [mehr]
Umbenennung vor Börsengang
Die RAG Beteiligungs-AG heißt künftig Evonik Industries. Mit dem neuen Namen soll das Unternehmen im ersten Halbjahr 2008 an die Börse gehen, so der Vorstandschef Müller. Es fasst die Chemie-, Energie- und Immobilienaktivitäten des Konzerns zusammen. Die Namen der Konzerntöchter Degussa, Steag und RAG Immobilien entfallen damit. [12.09.07]