Dossier
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Griechenland in der Krise
Schulden in Höhe von rund 300 Milliarden Euro hat Griechenland angehäuft. Inzwischen ist klar: Aus eigener Kraft kommt das Land nicht aus der Krise. IWF und Euro-Länder schießen daher 110 Milliarden Euro zu. Wie genau sieht das Hilfspaket aus? Und warum ist Griechenland eigentlich so tief in die Krise gerutscht? tagesschau.de hat Hintergründe dazu zusammengestellt.
Chronik
Über viele Jahre hat Griechenland einen enormen Schuldenberg angehäuft. Erst seit 2009 ist das wahre Ausmaß der Finanzprobleme erkennbar. 2010 gewährten die EU-Partner und der IWF Milliardenhilfen. Doch die drohende Staatspleite ist damit noch nicht abgewendet. Eine Chronik der Krise. [mehr]
Klage gegen Griechenland-Hilfe
Der Wirtschaftswissenschaftler Nölling hat mit vier Mitstreitern vor dem Verfassungsgericht Klage gegen die Griechenland-Hilfe eingereicht. Finanzminister Schäubles Darstellung, freiwillige Hilfe sei erlaubt, stürze Deutschland in einen Abgrund. Im tagesschau.de-Interview erklärt Nölling seine Beweggründe. [mehr]
Finanzminister beschließen Hilfspaket
Das Zittern in Griechenland hat ein Ende: Die Finanzminister der Eurozone sagten dem Land Kredite in Höhe von 110 Milliarden Euro zu. 80 Milliarden Euro übernehmen die Staaten der Währungsunion; 22,4 Milliarden davon sind der deutsche Anteil, sagte Finanzminister Schäuble in den Tagesthemen . [mehr]
Interview zum Sparprogramm
Im Kampf um das Sparpaket ist die griechische Regierung nach Ansicht des Journalisten Telloglou auf sich allein gestellt. Griechenland brauche daher eine Notstandsregierung, sagte er tagesschau.de. Kritik übte er am Kurs der Bundesregierung. Der komme beide Staaten nun teuer zu stehen. [mehr]
EU will Profiteuren Riegel vorschieben
Ein möglicher Staatsbankrott Griechenlands ruft Spekulanten auf den Plan, die von der Finanzschwäche des Landes profitieren wollen. Die EU will das verhindern und den schwächelnden Helenen unter die Arme zu greifen. Wie aber funktioniert denn eine solche Spekulation? [boerse]
Europäische Statistikbehörde zu Defizit und Verschuldung
Das größste Haushaltsdefizit der EU-Staaten hat nicht Griechenland vorzuweisen, sondern Irland: Dublins Neuverschuldung erreicht 14,3 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Im Jahr 2009 verbucht kein Staat einen Überschuss. Auch Deutschland riss mit einem Defizit von 3,3 Prozent die Maastricht-Grenze. [mehr]