Wirtschaft
Verbraucherdaten: Was erlaubt ist und was nicht
Hintergrund
Was Datenhändler dürfen und was nicht
Werbung per Brief und Telefon:
Der Werbebrief ist nach Angaben des Marketing-Branchenverbandes DDV das "Topmedium" für den Kontakt zum Kunden. Deutsche Unternehmen investierten 2006 11,5 Milliarden Euro für Werbebrief-Aktionen und 5,2 Milliarden Euro in Telefonmarketing. Insgesamt fließen rund zwei Drittel der Werbeausgaben in diese und andere Direktmarketing-Maßnahmen.
Was bringen Adressdaten der Wirtschaft?:
Bereits einfache Adressdaten werden im Direktmarketing nicht nur dazu benutzt, um Briefe zu verschicken zu können. Werden sie mit anderen statistischen Angaben über die Wohngegend der Verbraucher verbunden - etwa Durchschnittseinkommen oder Art der angemeldeten Autos - können sie dazu dienen, Kundengruppen genauer einzuordnen. "Auf diese Art und Weise verringern Unternehmen Streuverluste bei der Werbung und dadurch ihre Kosten", sagt der Marketingfachmann Werner Tappert.
Stand: 19.08.2008 21:09 Uhr